Typische Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet!

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Harry83
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von Harry83 » 22.06.2012, 18:38

Ich meine die Riffs. Das Solo kam erst viel später. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich es heute noch nicht richtig.
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Jatana
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von Jatana » 31.07.2012, 19:47

da ich ja noch ein totaler anfänger bin schreibe ich euch gerne auch meine fehler auf...also der erste ist das ich den daumen der linken hand grundsätzlich nicht genau gegenüber des mittelfingers habe sondern eben oberhalb vom hals...*grrr...daher habe ich dann auch regelmäßig nen krampf in der hand...dann komm ich total im rythmus durcheinander wenn ich auch nur wage ein lieb mit zu singen...dann eben das umgreifen...ich höre sofort auf zu spielen wenn ich merke das es beim umgreifen nicht funktioniert...na kennt ihr die fehler alle noch oder mach ich ganz aussergewöhnliche fehler?
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Meself
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von Meself » 31.07.2012, 20:04

Jatana, versuche mal den Ellenbogen des linken Arms ein klein wenig auszustellen. Hat bei mir immer den Effekt,dass sich meine übrige handhaltung fast automatisch korrigiert.

Was das mitsingen angeht sollte man das Stück zuerst einmal wirklich gut spielen können, ohne noch groß darüber nachdenken zu müssen. Und dann,fang einfach an mitzusingen. Man verhaut sich die ersten male sofort. Sobald man den Mund aufmacht is der Schlagrythmus im Eimer. Machs nochmal...und nochmal. Ohne Ärger. Einfach weiter versuchen. Nicht lange,und es klappt.
Zur Vorbereitung vielleicht vorher beim spielen mitsummen,den Text nur im Kopf "singen"

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von Jatana » 31.07.2012, 22:36

dankesch dir für die tipps...das mit dem summern habe ich hier und da schon gemacht...hilft echt sehr gut...das mit dem ellenbogen teste ich mal aus und schreibe hoffentlich erfolge... ))==
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von Reknarock » 09.08.2012, 22:52

stefanK hat geschrieben:Mein größter Anfängerfehler war es, diesen Thread nicht vorher gelesen zu haben :D Im Ernst, hier gibts viele gute Tipps und bei mir ist es ja auch noch früh genug Fehler zu korrigieren dass sie sich garnicht erst einschleifen. Insbesondere die Tatsache dass auch der Großteil der anderen Gitarrenspieler auch nach Jahren noch Griffe und Techniken teils nicht sauber hinbekommen ohne ausreichend zu üben beruhigt mich ungemein :lol:

So sehe ich das auch.
Leider ist es bei mir soweit gekommen das mir die Lust dann daran verging und ich auch keine Zeit mehr dazu hatte das E-Gitarre spielen zu lernen :/
Eigentlich schade, aber für jeden Anfänger empfehle ich erstmal, solche Threads wie diesen hier durchzulesen. Man sollte sich bewusst sein, das es nciht von anfang an klappt und es eine menge übung erfordert.

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Holger Esseling
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Intensiv aber wenig kontinuierlich üben

von Holger Esseling » 16.08.2012, 22:36

Mein wohl entscheidender Anfängerfehler war es, immer wieder eine Zeit lang intensiv zu üben und dann eine ganze Weile lang nicht zu spielen. Sobald die Gitarre im Koffer verschwand, ist sie aus den Augen und damit aus dem Sinn gewesen. Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass man sich gar nicht dagegen wehren kann, Gitarre spielen zu lernen, wenn man jeden Tag einmal zur Gitarre greift - auch wenn man dann nur fünf Minuten spielt.

Daher hängen meine Gitarren offen an der Wand, stehen im Ständer oder sind einfach dort, wo ich gerne und oft bin. So greife ich jeden Tag zu und spiele. Manchmal habe ich mich vorher gefragt: "Mann, warum hast Du nicht öfter Gitarre gespielt?" Dann folgten Zweifel an der eigenen Disziplin... Aber das ist es nicht gewesen: Die Gitarre war einfach nicht in Sicht- und Greifweite.

Anders ausgedrückt: Der natürliche Lebensraum der Gitarre ist nicht der Koffer... Rettet Eure Gitarren aus der Dunkelheit.

Herzliche Grüße

Holger

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Exordium
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von Exordium » 17.08.2012, 01:50

Da ist durchaus was dran. Seit ich meine beiden offen und eigentlich immer in Sichtweite stehen habe, schnappe ich sie mir min. 1 x täglich. Einen Tag Ruhe gönne ich mir immer, wenn zuvor absolut gar nix mehr zusammenpassen wollte.

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Re: Intensiv aber wenig kontinuierlich üben

von AC/DC Freak » 17.08.2012, 02:05

Holger Esseling hat geschrieben:
Daher hängen meine Gitarren offen an der Wand, stehen im Ständer oder sind einfach dort, wo ich gerne und oft bin. So greife ich jeden Tag zu und spiele.
Holger


Das kenne ich auch nur zu gut, ich hab mir angwöhnt die Gitte schon immer mitten in meinen Weg zu stellen. Wenn ich in die Küche will, stolper ich fast drüber^^ und sobald ich nur die kleinste Lust verspüre meine Finger rennen zu lassen, ist ein Schritt zur Tür nicht weit ====))

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Winternacht
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von Winternacht » 13.01.2013, 19:44

Meine Anfängerfehler waren/sind:
- zu wenig Theorie
- nur Downstrokes geübt
- unregelmäßiges Üben
99% aller Posts sind Mist und somit biologisch abbaubar.

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Henk
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von Henk » 19.03.2013, 13:13

Was sich bei mir so langsam einschleicht:

1) Aus einer Stunde reinen und konzentrierten Übens, werden zweieinhalb Stunden Rumgeübe bei zeitgleichem Mitlesen aller möglichen Dinge hier im Forum. Geübt wird unregelmäßig und eher "aus Versehen" (Ist jetzt wohl mal Schluss hier?! Böses Forum, ganz böses Forum! ;) )

2) Übungen aus dem Lehrbuch (Brümmer), die nach kurzer Zeit nicht wie gewünscht klingen, werden erst mal gegooglet und penibel theoretisch analysiert, statt sie praktisch 20 Minuten weiter zu üben und Fortschritte zu bemerken.
Anstelle die Schwierigkeiten spielerisch anzugehen, verbummel ich ein Vielfaches der Zeit durch Bestaunen des Problems :?

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Kevenborstel
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von Kevenborstel » 19.03.2013, 14:11

Gute Selbstanalyse ... da besteht noch Hoffnung :lol:

Also diese Phase hat (oder haben) so einige gehabt oder bereits hinter sich, und man könnte das natürlich auch auf das Lernen in der Schule oder andere Hobby´s beziehen.

Nach der Selbsterkenntnis gewinnt aber meist der Wille zum "Erfolg" oder der Wille zum Weiterkommen die Oberhand und es geht wieder voran.

Vielleicht ist aber auch der Punkt gekommen, wo man erstmal pausieren sollte, einfach mal den "Druck" abschalten - zum Spaß nur schrammeln oder auch mal bewusst eine Pause einlegen.

Hilfreich ist auch mal (zumindestens bei mir) der Wechsel der Lernmethode, sprich mal ein anderes Lehrwerk oder sich einfach mal auf einen seiner Lieblingssongs, die man gerne können will, konzentrieren und daran locker flockig festbeißen.
Erfolgserlebnisse schaffen Schaffensfreude :lol:

Ps.: Hoffentlich schaust du überhaupt noch hier ins Forum ... :lol:
"Level Ahead (L.A.) is comming soon"

Gast

von Gast » 19.03.2013, 14:35

Ich kann euch auch einen Anfängerfehler sagen, den ich mache:

Ich habe recht kleine Hände und ich umgreife den Gitarrenhals so, dass ich mit der Handinnenfläche die hohe e-saite mute :(

Besonders bei D wenn ich das Handgelenk noch etwas "drehe".

:shock: :( :cry:

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mjchael
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von mjchael » 19.03.2013, 15:07

Henk hat geschrieben:1) Lesen statt üben
2) Grübeln statt üben


Kenne ich auch :lol:
Ich würde es eher als "sich keine Ziele setzen" bezeichnen.

Wenn man hier viel mitliest, wird man immer wieder auf Themen gestoßen.
Immer wieder gibt es Hilfen, Links, wo man etwas findet, Tutorials, Workshops, Begleitvorschläge etc.

Man muss sich einfach mal sagen:
Ich will endlich
- alle Grundakkorde können
- - Alle 6 Grundakkorde vom Lagerfeuerdiplom können
- - Alle 6 Grundakkorde vom Folkdiplom können
- einen sauberen Anschlag haben
- das Zupfen beherrschen
- das Lied ... können
- Grundlegende Harmonielehre verstehen
- - Wissen was es mit dem Quintenzirkel auf sich hat
- Lieder transponieren können
- - Die Tonleiter kennen
- - - Die C-Dur-Tonleiter auf den ersten drei Bünden können
- - - die Halbtonschritte kennen

Und wenn ein Ziel zu groß ist, muss man sich Teilziele setzen
Barré-Akkorde:
- den Bm-Akkord lernen
- - das Lied "Lemmontree" spielen können
- den F#m-Akkord lernen
- - das Lied "99 Luftballons" lernen
- Lieder mit Bm und F#m zusammen lernen
- - das Lied "Hotel California (Eagles)" lernen

Und dann muss man das große Ziel konsequent anstreben, und sich immer wieder kleine Teilziele setzen, die einem Helfen dieses zu erreichen, und so lange daran bleiben, bis man es erreicht hat.

Man kann ruhig mal hier oder da stöbern, oder mal was dazwischen schieben, aber das eigentliche Ziel sollte man weiter vor Augen haben, und immer wieder dahin zurückfinden.

Fange jede Übungseinheit mit einer Wiederholung des letzten Teilzieles an, und gehe danach einen Teilschritt weiter. Hast du dieses erreicht, kannst du auch stöbern und was anderes Just For Fun spielen. (Ich sage meinen Schülern nicht, das dieses eigentlich eine Wiederholung ist, die auch zum Lernen mit hinzu gehört.)

Wenn du dir die Teilziele nicht selbst setzen kannst, mache einen Kurs. (siehe Signatur) oder arbeite ein Buch ab. Und wenn alle Stricke reißen, hole dir einen Lehrer.

Gerade das Gitarrenbuch auf den Wikibooks bietet eine Menge Teilziele.
Und es gibt viele Übungsbeispiele pro Teilziel, so dass man sich da auch mal drin verlieren kann, zumal alle möglichen Vorschläge einen dem Teilziel näher bringen.
Nach dem Motto: Egal welches oder wie viele Lieder du übst, Hauptsache, da ist der F-Dur mit dabei.

"Ziele setzen" heißt das Zauberwort.

Gruß Mjchael

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von Henk » 19.03.2013, 16:54

Euren Antworten zufolge, Danke an dieser Stelle, werde ich mal ein bißchen variieren, die Lehrbuch-Scheuklappen ablegen und das Lagerfeuerdiplom miteinbeziehen, da geht es ja quasi direkt mit Akkorden bzw. deren Wechseln los. Damit kann man dann auch hoffentlich mal zur Abwechslung etwas Schrammeln, und das Soundspektrum des Modeler-Amp in Gänze erforschen.
Die Akkorde kommen bei Brümmer's "Garantiert E-Gitarre spielen lernen" nämlich spät (Ausnahme: Powerchords).
Sämtliche bisherige Licks machen zwar Spass, zumal ich sie auswendig kann und sie die ersten 10-15 Minuten zum Aufwärmen nutze (+ "Spinne" natürlich ;)), jedoch ausschließlich das aktuelle Projekt, das wären Double-Stops mit Slide-In, zu üben (und hier haperts dann zum Teil ordentlich, vornehmlich beim Aufschlag über zwei Saiten; gefolgt von einzelnen Achtelnoten, die dann wieder sauber klingen sollen; uiuiui^^), nervt auf Dauer, weil's halt laaangsam vorwärts geht.
Ich freue mich drauf es zu können, aber ausnahmslos oben Genanntes zu üben, ist nach mehreren Tagen wenig erfüllend.
Ergo: Neues Ziel -> sich nebenbei den Standard-Akkorden annähern.

Ansonsten versuch ich meinem Motto treu zu bleiben:
-" Wat für'n schäbiger Sound!"
- "Jau, aber selbstgemacht!" ()(/(

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mjchael
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von mjchael » 19.03.2013, 22:59

Ich denke der Autor geht insgeheim davon aus, dass man vorher schon das Buch "garantiert Gitarre spielen" gelernt hat, oder mit etwas ähnlichem angefangen hat.

Leider sind einige Bücher echt trocken aufgebaut. Natürlich braucht man alle Techniken, aber letztlich braucht man die Techniken für bestimmte Stücke.

Nur die C-Dur-Tonleiter rauf und runter zu nudeln ist öde. Man freut sich, wenn die in den Fingern sind, aber wenn das dann nicht umgesetzt wird, macht es auf die Dauer keinen Spaß.

Wenn man jedoch die C-Dur-Tonleiter lernt, und dann ein wenig Rhyhtmus bei der Skala reinbringt, dann hat man gleich ein ganzes Stück.

z.B. Walk don't Run von den Ventures.

Das Hauptthema des Stückes ist wirklich nicht schwer, wenn man es auf einem einfachen Niveau spielt.

Gäbe es keine Probleme mit dem Copyright, hätten wir hier im Forum schon längst ein Tutorial darüber.

Man kann noch die zusätzlichen Begleitakkorde
Am G F E
auch problemlos mit einfachen Akkorden spielen, und muss es nicht unbedingt als Barré spielen. Das kann warten, bis man die kann. Alles funktioniert auch auf einem einfachen Niveau, aber es klingt schon nach was, und man hat schnell ein komplettes Stück, das man auch vorzeigen kann.

Wenn man Hammering-On übt, dann ist einfach das Intro von Whish you were here (pink Floyd)
ein Stück, mit dem man auch ein wenig Eindruck schinden kann.

(Original)

kleine Bassläufe machen viel mehr Spaß, wenn sie irgendwo sinnvoll eingebaut sind:


Wenn man die Spinne mal eine Zeitlang gespielt hat, dann macht es eigentlich viel Spaß mal den Basslauf von Hey Joe zu spielen
Vorher spielt man einfache Chords

und dann etwas, das man sich leicht von der Spinne ableiten kann

(original: mal von ZZ-Top) (Balllauf kommt ziemlich am Ende)

Oder wenn man Powerchords und Dubble-Stopps spielt, dann sollte man auch Smoke on the Water spielen.
Intro: http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_P ... _beim_Solo
Easy Powerchord-Begleitung: http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_s ... gleitungen (Song 2)
(Original)

Es gibt einige wirklich gute Songs, die man auf einem viel einfacheren Niveau (halt Lagerfeuertauglich) spielen kann, die aber unheimlich viel Spaß machen, und bei denen man trotzdem bestimmte Fähigkeiten verfestigen kann.

Keine richtigen Übungsstücke zu finden ist zwar auch ein Fehler, aber einer wofür die Anfänger nichts können, sondern wo Gema und Konsorten dran schuld sind. Es ist einfach unbezahlbar die ganzen Gebühren für die Lieder mit bei den Lehrbüchern draufzuschlagen.

Die Leute lernen irgendetwas von D-dorisch, G-mixolydisch, C-konisch, F-lydisch, H-locrisch, E-phrygisch A-äolisch A-mixolydisch
lernen jazzige Akkorde wie Dm7 G7 Cj7 Fj7 Hm7b5 Em7 Am7 A7
und es kotzt sie langsam an.
Würde man denen aber zeigen, dass man exakt mit den Elementen, und genau in der Reihenfolge echt klasse Muskik machen kann, dann sieht das schon anders aus


Auch wenn die Akkordfolge eigentlich aus dem Jazz kommt,

Kann sie ziemlich soulig sein

sogar Poppig


Eine Technik für zig Lieder.

Wenn man nur beim Theoretisieren stehen bleibt, nur Akkordfolgen und Skalen nudelt, ohne daraus Musik zu machen...
Grau ist alle Theorie!
Aber die ist eigentlich dazu da, um Musik zu machen.

Wie die Popformel. eine I-V-VI-IV-Verbinung oder eine VI-IV-I-V-Verbinung
oder etwas einfacher: ein 15-64er bzw. ein 64-15er
Auch nur trockene Theorie mit der man nichts anfangen kann, bis einer mal auf die Idee kommt:

Schau dir mal unser Projekt Begleitvorschläge an, wie oft da bestimmte Akkordprogressionen vorkommen, die man auch benennen kann.
Wenn man aber daraus keine Musik macht, bleibt alles nur trockener Stoff und Fingergymnastik.

Ich kann dir auch nur empfehlen die Grundakkorde zu lernen, und dir die vielen tollen Lieder mal anzutuen, die man mit nur 2 bis 4 einfachen Akkorden spielen kann. Und dann suchst du dir zu jedem der trockenen übungen Stücke raus, wo man das gelernte auch einfach anwenden kann.

Gruß Mjchael
Zuletzt geändert von mjchael am 20.03.2013, 00:54, insgesamt 1-mal geändert.

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von Henk » 20.03.2013, 00:20

Hui, das ist ja mal Einiges. Vielen Dank für's Raussuchen und das Aufdecken von Zusammenhängen!

Die sieht man natürlich als Anfänger nicht.
Zum Einen, weil höchstwahrscheinlich Gehör und Erfahrung dafür fehlen, zum Anderen, weil man sich von Seite zu Seite vorarbeitet, ohne den Blick für's große Ganze zu haben, geschweige denn die Ahnung, wie dieses aussehen/sich anhören kann.
Von Seite zu Seite ist m.E. nicht schlecht ist und gibt für das tägliche Spielen Struktur, zumal bei Brümmer alles aufeinander aufbaut.
Aber bislang habe ich für Kurzweil oder Abwechslung nicht nach links oder rechts geschaut, obwohl das ebenfalls spielerisch voran bringt und wohlmöglich mehr motiviert, alleine schon, weil mal von sich selber mal was anderes zu hören bekommt.

Fest steht:
- Basis-Akkorde müssen her. Im Wust der musikalischen Möglichkeiten an der Gitarre wohl der naheliegendste Schritt. Auch Powerchords werden zeitnah angegangen.
- Bassläufe und "Hey Joe" haben es mir angetan (als Lied ohnehin seit der Jugend gefällig) , ebenso wie die Melodien von den Ventures

Endlich mal eine sinnvolle Nebenbaustelle

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mjchael
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von mjchael » 20.03.2013, 00:46

Das Problem ist, dass es eigentlich nicht deine Aufgabe ist, diese Beispiele zu suchen, sondern das ist die Aufgabe des Gitarrenlehrers.

Zum Glück gibt es ja noch unser Forum ;)

Peter Bursch hat bei seinen Gitarrenbüchern viele solcher guten Beispiele, und macht es in der Hinsicht besser als Brümmer, aber leider ist er für meinen Geschmack lange nicht so gut strukturiert, und umfassend, wie beispielsweise Brümmer.

Leider gibt es noch kein wirklich optimales Lehrbuch. Nur welche die ziemlich gut sind.
Ich habe mir im Laufe der Zeit eine Menge Lehrbücher zugelegt, und durchgearbeitet.

Vielleicht sollte man Brümmer mal fragen, was für Übungsstücke für die einzelnen Lektionen geeignet sind.
Er hat bestimmt welche dafür parat, die er aber bloß nicht wegen dem schon erwähnten Urheberschutz angibt.

Gruß Mjchael

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von Henk » 20.03.2013, 13:24

Was das Urheberrecht leider so schwierig zu machen scheint:

Man erkennt das "Wofür?" schlecht, weil zeitgenössische/gebräuchliche Beispiele fehlen.
Wofür kann ich die Techniken, die ich lerne, denn später mal gebrauchen?
Man kann sich zwar denken, was hinter Brümmers Übungslied "Santa Anna" (am Ende des Buches) steckt, aber ich übe ja nicht nur, um das eine Übungsstück im Lehrbuch irgendwann spielen zu können.
Das Lernen ist kein Selbstzweck. Für eine bestimmte Richtung/Sound/beliebte Songs soll es ja mal nützlich sein.

Was dann aber fehlt, ist ein gewisser Überblick:
Wenn dir das gefällt, dann lerne doch am besten dieses und erweitere jenes, denn diese Techniken brauchst du defintiv für die Stilrichtungen X und Y sowie dann für folgende gängige Songs (und mit ein paar Abweichungen ist auch Z ganz leicht zu spielen):

1. Crazy Train
2. Sweet Home Alabama
3. ...
4. ...
.
.
.
31. Johnny B. Goode
.
45. Whiskey in the Jar
.
.
etc.

Naja, vielleicht will man/ich auch einfach zu viel auf einmal :?
Und ja, zum Glück gibt's ja noch das Forum :D

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mama!

von suschen » 20.03.2013, 22:20

mal was lustiges - kein fehler wir hatten als hausaufgabe von unserem gl "hänsel und gretel" auf zu üben mit den griffen D und A7
ich schrammel so vor mich hin da schreit meine tochter auf :shock: "du zeigst mir grade den stinkefinger, das tut man nicht!" ja ja sagte ich man darf so vieles nicht und macht es trotzdem, oder kindchen? und dieser stinkefinger hört sich dabei noch gut an , oder?

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von mjchael » 21.03.2013, 00:57

:lol:

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von Suomi » 21.04.2013, 23:13

Henk hat geschrieben:Anstelle die Schwierigkeiten spielerisch anzugehen, verbummel ich ein Vielfaches der Zeit durch Bestaunen des Problems :?


Danke, ich hab herzlich gelacht, als ich das gelesen hab :lol:

Mir ist aufgefallen, dass es aber nicht immer schlecht ist, wenn man eben mal nicht spielt.

Ich hab nun mehrere Wochen/Monate mal wieder so gut wie nichts getan. Mein letztes war so ein Zupfmuster. p i m i a i m i

Als ich nun wieder gestartet hab, es lief wie am Schnürchen. Als hätte ich nie was anderes gemacht. Natürlich kann ich nun nicht sämtliche Lieder begleiten, aber auf ein Stück kann ich es leicht abgeändert anwenden und das motiviert mich ganz gut.

Auch F Dur Barree. Alle Saiten klingen, ganz sauber. Aber es dauert eben, bis ich ihn gegriffen hab. Ich sehe das aber dennoch als kleinen Erfolg.

Mein Fehler wars aber, anfangs nicht auf Rhythmus zu achten und eben nicht am Ball zu bleiben. Und die Handhaltung bedarf auch noch etwas der Übung^^

Und jetzt übe ich wieder fleißig.. nur dass mir durch die 11er Saiten die Finger weh tun :?
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, solange müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

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von She-Jupp » 02.05.2013, 13:34

Mein größter Anfängerfehler ist das Vergessen.
Ich vergesse gerne, wie schlecht ich so manchen Akkordwechsel, Griff, Anschlagmuster noch vor wenigen Tagen/ Wochen / Monaten beherrschte.
So wie ich ein Stück im Moment spiele, halte ich es häufig für genauso gut oder schlecht wie am Anfang als ich Angefangen habe es zu üben.
Mittlerweile nehme ich mit meinem Handy jedes Stück auf, wenn ich es zum erstenmal übe um mir meine Fortschritte zu zeigen.
Und da bin ich immer wieder überrscht, welche riesen Fortschritte ich eigentlich mache ( Ausnahmen bestätigen diese Regel. Manchmal komme ich tatsächlich nicht weiter).

Mein zweiter Fehler war mein Zwang zur Perfektion. Ich bin zum Teil sehr verbissen an die Sache heran gegangen. Mittlerweile nehme ich es etwas lockerer. Schließlich will ich weder Eric Clapton noch Santana Konkurenz machen und ich spiel Gitarre zu meiner eigenen Freude. Wenn ich jetzt merke, Hey, heute wird das wirklich nichts, albere ich mit meiner Gitarre herum, probiere aus, jam halt ein wenig rum. Und klappt auch das nicht, lege ich die Gitarre beiseite und mach einen Tag Pause. Manchmal klappt dann alles viel besser.

Gast

von Gast » 02.05.2013, 15:23

ich spiele so wie es mir bequem ist die saiten zu greifen und dabei dämpfe ich oft die hohe e-saite mit meinem handballen ab....argh....

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von Sunburst » 03.05.2013, 10:03

Unbedingt dran arbeiten! Ich kenne das Problem aus meinen Anfangstagen. Wenn du diese Unsauberkeiten beim Greifen so früh wie möglich abstellst, hast du später weniger Mühe! :)

Gast

von Gast » 03.05.2013, 10:08

Sunburst hat geschrieben:Unbedingt dran arbeiten! Ich kenne das Problem aus meinen Anfangstagen. Wenn du diese Unsauberkeiten beim Greifen so früh wie möglich abstellst, hast du später weniger Mühe! :)


Das liegt daran, dass ich mein handgelenk etwas drehe beim greifen - so nach innen - dann berühre ich die e-saite. ich mache das, weil ich recht kleine hände habe und es fällt mir sonst schwer den G-Griff zu greifen, ohne dass ich dabei wieder die A-Saite abdämpfe....ich arbeite dran - DANKE!

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von Sunburst » 03.05.2013, 10:55

Ich hab' auch kleine Hände. Mein Gitarrenlehrer meinte immer "das zählt nicht!". :lol:

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Phuehue
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von Phuehue » 03.05.2013, 10:57

tut's auch nicht.
Weder kleine, dicke, stummlige, wurstige, zu grosse, zu xy Hände: All das zählt nicht. Is so!
:D

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Harry83
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von Harry83 » 03.05.2013, 11:00

Es gibt keine kleinen Hände. Nur die falsche Technik!
Wie beim Beischlaf. Nicht die Größe ist entscheidend :lol: :lol: :lol:
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Samxxxxx
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von Samxxxxx » 27.06.2013, 16:14

Die Beiträge hier sind wirklich sehr interressant und helfen bzw motivieren mich zu noch mehr üben üben üben .....
Ich ertappe mich andauernd bei kleineren Fehlern und auch mein Lehrer hilft mir da sehr immens wo ich gar kein fehler sehe,ertappt er mich! :) Aber für mich ist das nicht negativ im Gegenteil, es motiviert mich und es drängt mich dann nochmehr zu üben!

ich selber spiele jetzt ein halbes Jahr und mich hat das Gitarrenfieber gepackt! :)

Ich möchte am liebsten den ganzen tag spielen auch wenn es nach gar nichts klingt....

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von Übeklampfer » 29.06.2013, 19:20

Bei manchen Griffen hilft es, die Gitarre von sich weg zu kippen, also rechtwinklig zur Ebene zu kippen. Man kann dann zwar nicht mehr sehen was man greift (es sein denn, man hat einen Giraffenhals oder spielt vorm Spiegel), aber die Fingerkuppen lassen sich dann besser auf die Saiten setzen und man mutet die Nachbarsaiten nicht mehr so schnell.

In einer Larifari-auf-dem-Sofa-Session ist es meines Bauches zwar oft schwierig, aber bewusst gemacht hilft es.

Hau rein!
Ich übe noch!

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Kein Metronom, keine Barreé-Griffe

von strumming_oak » 14.07.2013, 22:57

Ein Fehler ist, kein Metronom zu benutzen. Am Anfang ist es zwar nervig, aber man kommt schnell zum Erfolg, wenn man sich zwingt, langsam anzufangen.

Ein anderer Fehler ist es, nicht permanent Barreé-Griffe zu üben, egal ob es mieserabel klingt.

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von kobold100 » 19.07.2013, 12:17

1. Haltungsfehler

Wie finde ich denn heraus ob ich Fehler mache, mein Lehrer hab ich schon gefragt, er hat wohl einfach andere Finger als ich ?

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agguitar
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von agguitar » 19.07.2013, 13:06

Wenn man's ganz pragmatisch sieht:
Entweder wenn du Schmerzen hast (wogegen eigentlich Pausen helfen sollten) oder du unsauber greifst / es nicht sauber klingt ;)

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Haltungsfehler

von kobold100 » 19.07.2013, 13:17

Hallo,
ich nochmal, wie kann ich denn herausfinden ob ich Haltungsfehler mache?
Kann mal Jemand eine Bild reinstellen?
Ich hab grad erst angefangen aber habe jetzt Probleme mit dem kleinen Finger.
Ich denke ich winkle ihn zu sehr ein, das mag er nicht, ich weiß aber nicht wie ich sonst die hohe e Seite spielen soll? Sorry wenn ich mich hier wiederhole, hab noch nicht so den ganzen
Überblick hier :shock:

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Samhain
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von Samhain » 19.07.2013, 14:04

... ist zwar Mjachels Info, aber ich setz sie mal rein:
Kennst Du das Lagerfeuerdiplom - Anfängerfehler ? ... da gibts ne Menge Tips dazu ;)
greetz
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Gitarrina
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von Gitarrina » 16.08.2013, 12:02

Erstmal Hallo alle zusammen,
ich bin nämlich neu hier (und mindestens genau so neu an der Gitarre :-)

Darf man in diesen Faden auch eine Anfänger-Frage reinpacken? Falls das nicht der richtige Platz ist, entschuldige ich mich dafür; vielleicht kann dann ein Admin meinen Post löschen?

Es geht um Folgendes:

Mir ist aufgefallen, dass es viel besser klingt, wenn ich beim Spielen nicht mit dem Plek über dem Schalloch die Akkorde anschlage, sondern direkt auf dem Hals bei den Bünden.
Ich würge da deutlich weniger Saiten ab und es kommt auch nicht ganz so oft vor, dass die schnarren, und außerdem kriege ich die Upstrokes besser hin (nicht, dass das "am Hals" schon auf dem Niveau gut-sehr gut wäre, es ist auch da reines Anfänger-Gespiele, aber eben halt deutlich besser, als wenn ich direkt über dem Schalloch spiele).

Klar, dass eine Ferndiagnose immer schwer ist, aber habt ihr vielleicht irgendeine Idee, worauf ich vielleicht achten sollte, um das in den Griff zu kriegen? Finger-/Gitarrenhaltung oder sowas? Oder meint ihr, das ist wie so oft bloß eine Frage der Übung?
Meine Vermutung wäre, dass es vielleicht am Hals leichter ist, weil ich da gleichzeitig beide Hände sehen und so vielleicht besser kontrollieren/sehen kann, was los ist; meint ihr, das könnte sein?

Wenn ihr irgendeine Idee habt, was Ansatzpunkte für Verbesserungen angeht, freue ich mich sehr über eure Vorschläge :-)

Schöne Grüße
Gitarrina
PS: Ach ja, ich übe auf einer Akustikgitarre mit Stahlsaiten, falls das was ausmacht ;-)

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Phuehue
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von Phuehue » 16.08.2013, 12:28

Salut Gitarrina

Erst mal willkommen im Forum :D

Bzgl. deiner Frage: wo mit deiner Schlaghand und dem Plek anschlägst, kannst du vollkommen deiner Fantasie / Vorliebe / Gefallen überlassen. Es ist klar so, dass unterschiedliche Anschlagorte anders klingen. ZB direkt bei der Bridge tönt eine Western sehr grell,dünn und hell, was zum akzentuieren durchaus mal gewollt ist. Je näher zum Schalloch, desto voluminöser und auch wärmer wird der Klang. Natürlich klingt es dementsprechen anders, wenn du mit dem Plek über dem Griffbrett anschlägt.
Der Gitarrist von Maceo Parker zB macht das ganz extrem. Der wuselt mit seiner Schlaghand eigenltich immer so knappe zwei, drei Zentimeter hinter der Greifhand rum :D

Deswegen: Du machst nichts falsch, probiere unterschiedliches aus. Und spiel da, wo's dir zurzeit am besten geht. Du hast dann immer noch Gelgenheit, das ganze mit fortschreitendem Können etwas zu variieren.

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von Gitarrina » 16.08.2013, 13:52

Na, das klingt ja motivierend, dann nehme ich jetzt einfach erstmal an, dass auch das einfach zum Bereich üben,üben, und viel viel mehr üben gehört und nichts ist, was grundsätzlich falsch läuft ;-)
Dann setze ich mich mal wieder an die Gitarre und... übe! Und zwar so lange, bis irgendwann mal mein Gitarrenspiel gut klingt, egal wo ich anschlage ;-)

Danke für die Antwort :-)
Und natürlich auch dickes Danke für dieses geniale Forum hier, Daumen hoch! :-)

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Ratatosk
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von Ratatosk » 16.08.2013, 14:42

da pflichte ich bei - möchte aber zu bedenken geben, dass man sich nicht nur einen Ort angewöhnen sollte in dem man anschlägt. Wenn Du früher oder später mit Palmmutes spielst, wirst Du die Hand nahe an die Bridge legen müssen.
Aber das nur als Gedanke im Hinterkopf.

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Lateral
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Re: Typische Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet!

von Lateral » 16.09.2016, 12:17

- zu glauben, dass gewisse Sachen besser werden ohne sie zu üben. zum Beispiel hab ich mir gedacht "pff, wenn meine Finger ein Megadeth-Solo schaffen, dann wird ja einfaches Strumming kein Problem sein, muss ich nicht extra üben"... tja, so funktioniert das leider nicht. jetzt hab ich nach 10 Monaten Gitarre schnellere Finger als manche Gitarristen die seit 4 Jahren spielen, aber krieg dafür einfachste Lagerfeuerlieder nicht hin :D

- nicht mit Metronom zu üben. Leute, übt mit Metronom :D

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mjchael
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Re: Typische Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet!

von mjchael » 16.09.2016, 19:21

:D ()/ gefällt mir der Beitrag.

War so frei deinen Beitrag für die Wikibooks zu übernehmen (auch wenn ich ihn Stilmäßig an das vorhergeschriebene angepasst habe.)
https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_ ... .C3.9Cbung

Darfst aber jedem sagen: DAS war mein Beitrag!

Gruß Mjchael

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