Typische Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet!

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displex
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von displex » 12.01.2012, 09:36

westwind hat geschrieben:I
7. Equipment

Zu Beginn fehlendes Können durch Equipment versuchen auszugleichen. Durch bessere Verstärker/Gitarren wird man kein bessere Gitarrist.


=(=))= kann ich nur bestätigen, habe jetzt 4 E-Gitarren, alle klingen gut wenn man richtig spielt.
Habe mir vorgenommen vorerst keine mehr anzuschaffen, bis ich nicht wirklich "gut" spielen kann. Also wohl noch 2 Jahre warten bis ich wieder ein großes Geschenk machen darf.


Mein Fehler war und ist auch immernoch die Saiten zu fest zu greifen, dadurch kommen die Töne unsauber. Ganz grässlich klingt das beim D-dur.

Also am Anfang der Übungsstunde ganz bewusst die Saiten so locker wie nur möglich greifen.

=(=))= ))-)) =(=))=
Gruß Tom

Hauptsache Spass dabei

Mrs.Robinson
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von Mrs.Robinson » 12.01.2012, 13:36

wie war das gleich...die schlechtesten Studenten haben die besten Bücher:)

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Tom MälZZer
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von Tom MälZZer » 12.01.2012, 13:59

Mrs.Robinson hat geschrieben:wie war das gleich...die schlechtesten Studenten haben die besten Bücher:)


Wo is der "gefällt mir" Button?
Dein Spruch kann man auch wunderbar auf Eltern übertragen. Kenn da viele, die mehr gelesen haben als zu erziehen ;)

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Sunburst
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von Sunburst » 05.02.2012, 23:57

Ein tolles Statement zum Thema Üben, von jemandem, der es weiß: http://www.youtube.com/watch?v=kq3WqUXQ ... re=related

Diplo
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von Diplo » 08.03.2012, 20:29

westwind hat geschrieben:Ich habe mal einige Anfängerfehler zusammengestellt:

1. Haltungsfehler

- fallen oftmals anfangs gar nicht auf

Evtl. Folgen:

- Schmerzen in Fingern, Handgelenken, Armen, Schulter
- Sehnscheidenentzündungen

Wie vermeiden:

- vorm Spiegel üben
- sich von anderen (Lehrer, Freunden, ...) korrigieren lassen


Mein Handgelenk tut bereits beim Greiffen der Saiten weh, was mache ich Falsch?
Bin etwas verzweifelt gerade :(

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capo53
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von capo53 » 08.03.2012, 21:31

Hi Diplo - wie lange spielst du denn schon? Du bist hier im Forum seit über einem Jahr angemeldet, spielst du erst seit kurzem oder schon länger?

capo53
Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher - Voltaire -

Diplo
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von Diplo » 09.03.2012, 07:56

Ich habe erst vor ein paar agen angefangen zu Spielen.Hat sich alles in die länge gezogen, bis ich mal habe Starten können^^

Diplo
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von Diplo » 28.03.2012, 20:43

Ich möchte um Löschung meiner beiträge bitten, da es mir aus Anatomischen gründen wohl nicht möglich ist die Gitarre zu erlernen.

Ich bin nicht in der lage meine hand auch nur ansatzweise genug zu drehen um auch nur einen Akkord sauber zu greiffen.

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Nigerider
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von Nigerider » 28.03.2012, 22:37

Quatsch! sowas, solange du mir nicht sagst das es vom Arzt bestätigt wurde, glaube ich nicht ;)

Es gibt Leute die können besser mit ihren Füßen Gitarre spielen als ich mit den Händen.

Gib einfach nicht auf so ist das nun mal, es dauert halt locker 1-2 Wochen bis du ein Gefühl dafür entwickelst, wie du deine Hand zu drehen und die Finger zu greifen hast.
Einfach weiter üben, denn aufgeben ist nie eine Lösung ;)

Gruß

NR

michum
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von michum » 28.03.2012, 22:41

ein Gitarrenlehrer könnte auch helfen *vorsichtig andeut*

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Zami
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von Zami » 29.03.2012, 08:32

Ich habe mir im Februar 2011 eine GItarre gekauft weil ich Geburtstags Geld übrig hatte und mir spontan dachte "due müsstest mal ein Instrument lernen". Wollte das ganze autodidaktisch angehen.... Naja, mein Fehler war, ich hab so gut wie nie geübt, alle 2 Wochen einmal, ich hatte regelrecht panik das Ding in die Hand zu nehmen. Ich bin einfach kein autodidakt. Also hab ich mir einen Gitarrenlehrer gesucht und einen tollen grademal 5 Minuten Autofahrt von hier gefunden. Seitdem fluppt es, ich übe eigentlich täglich und wenns mal nur 10 Minuten Basics sind. Mein Lehrer lobt mich das ich recht schnell die Akkorde drauf krieg und anscheinend ganz musikalisch bin. Gut so, denk ich mir, da ich das Gitarrenspiel gern auch im Job ( Kindergarten ) einsetzen möchte.

Mein Fehler war definitiv das NICHT üben. Durch den Lehrer bin ich einfach auch gezwungen zu üben. Und mit gezwungen mein ich nicht auf eine schlechte Weise, nein, sondern es macht Spass. Mein Freund meint auch das es sich schon ganz schön anhört was ich da so vor mich hinschrammel.

Ich kann also Autodidakten nur raten, entweder täglich üben und dranbleiben oder einen Lehrer nehmen und dann täglich dranbleiben und üben.

Am Anfang hat ich auch voll Panik vor dem Lehrer zu singen, das ist immer noch ein bisschen da aber wird immer besser. Hab gestern mal wieder eine Übung gemacht die wir vor Wochen hatten und einfach nicht gefunzt hat. Gestern ohne Probleme. Ich frag mich grad wo da echt die Problematik war :D Aber so ist das wenn man etwas lernt.
Das Leben ist kein Barbiehaus

Diplo
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von Diplo » 29.03.2012, 16:05

Ich habe einen gitarrenlehrer, aber der ist auch ratlos.
er meinte ich sollte als zusatz training mal ein wenig mit bällen jonglieren, aber ich bin da skeptisch ob das was hilft.

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startom
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von startom » 29.03.2012, 18:33

Entweder hast du wirklich ein medizinisches (NICHT motorisches) Problem mit der Hand, das würdest du aber wissen.
Oder dein Gitarrenlehrer ist für die Tonne...wie leider so viele selbsternannte Gitarrenlehrer. Geil Griffbrett flitzen können ist was anderes als Wissen vermitteln!
Ein Gitarrenlehrer, der aus lauter Ratlosigkeit Jonglieren vorschlägt, ist kein Gitarrenlehrer. Um dies zu unterstreichen, kurz noch in Grossschrift: KEIN Gitarrenlehrer.

Wie dem auch sei: Sofern du kein technisches Problem mit der Greifhand hast, kannst du Gitarre lernen. Dazu braucht es weder rhyhtmisches Verständnis (ist nämlich erlernbar) noch Talent....Voraussetzung ist lediglich Disziplin und Geduld.
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Tom

Stevie
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von Stevie » 29.03.2012, 18:59

Hi Diplo,

hör auf mit dem Quatsch und mach weiter.

Mir geht es ähnlich, kann momentan aus verschiedenen Gründen mir aber einen Gitarrenlehrer nicht leisten. Na und? Die Gitarre läuft nicht weg.

Ein bisschen Training jeden Tag bringt dich auch weiter. Und wenn es mit den Accorden nicht klappt, dann über erst mal einzelne Noten nacheinander zu spielen. Da bekommst du Training in deine linke Hand und diese wird sich von Tag zu Tag verbessern.

Mein Problem liegt zum Beispiel an der Syncronisation der linken und rechten Hand. Und dieses Notenlesen bringt auch noch um.

Naja, kommt Zeit kommt Gitarrenspiel.

In diesem Sinne.

Gruß Stevie

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Odysseus Cotton
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von Odysseus Cotton » 30.03.2012, 00:05

Diplo hat geschrieben:Ich möchte um Löschung meiner beiträge bitten, da es mir aus Anatomischen gründen wohl nicht möglich ist die Gitarre zu erlernen.

Ich bin nicht in der lage meine hand auch nur ansatzweise genug zu drehen um auch nur einen Akkord sauber zu greiffen.


Ich muss Dir leider Recht geben :( .
Hat keinen Zweck, das Gitarre spielen zu erlernen.
Bist ein hoffnungsloser Fall, lass es also sein...

Ok, Spaß beiseite ;) .
Wenn Du gesund bist bzw. keine Verletzung am Arm/ an der Hand hast, dann sind Deine Schilderungen völliger Quatsch.
Die anatomischen Voraussetzungen bringst Du ebenfalls mit - oder schreiben wir hier gerade mit einer nicht menschlichen Lebensform =)=)= ?
"Give every day the chance to become the most beautiful day of your life."

michum
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von michum » 30.03.2012, 00:23

Diplo hat geschrieben:Ich habe einen gitarrenlehrer, aber der ist auch ratlos.

hm ok. Ich meinte auch vor allem, dass du da mal jemand nach gucken lässt und nicht nur nach irgendwelchen Tabs/Videos probierst.
Dann andersrum - vllt ist genau dein Gitarrenlehrer das Problem :D

lernst du klassische Haltung oder was macht ihr genau?
Du spielst bestimmt akustische Gitarre oder? Auf welches Bein legst du die beim Sitzen?

Beschreib doch mal worum es geht. Wie viele Stunden spielst du schon, welche Akkorde hast du probiert, was genau ist es wobei du deine Hand so verrenken musst?


Bei mir z.B. fühlt sich Gitarrespielen ganz normal an und ich hab das Gefühl, ich muss meine Hand gar nicht drehen; allerdings hat man immer gut Reden wenn man es kann ;)

Diplo
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von Diplo » 30.03.2012, 07:22

michum hat geschrieben:
Diplo hat geschrieben:Ich habe einen gitarrenlehrer, aber der ist auch ratlos.

lernst du klassische Haltung oder was macht ihr genau?
Du spielst bestimmt akustische Gitarre oder? Auf welches Bein legst du die beim Sitzen?

Beschreib doch mal worum es geht. Wie viele Stunden spielst du schon, welche Akkorde hast du probiert, was genau ist es wobei du deine Hand so verrenken musst?


Bei mir z.B. fühlt sich Gitarrespielen ganz normal an und ich hab das Gefühl, ich muss meine Hand gar nicht drehen; allerdings hat man immer gut Reden wenn man es kann ;)


Ich versuche es mit der klassischen haltung, da diese am angenehmsten sein soll.

ich hatte vor einer woche die 2 Stunde, ich wollte/sollte erstmal den E-mol Akkord greiffen.
Ich halte die finger aber nicht gerade sondern sie liegen immer schief am gitarrenhals, was ein sauberes greiffen logischer weise unmöglich macht.Versuche ich nun die finger gerade zu halten, wie es jeder gitarrenspieler macht schaff ich es zwar den Akkord zu greiffen, aber das nur unter schmerzen da ich eine so weite drehung des handgelekes eigentlich nicht hinbekomme.

von spielen kann bei mir nun wirklich noch keine rede sein und ja ich versuche die akustische Gitarre zu erlernen.

Ich halte die linke hand b.z.w die finger immer so: http://www.xup.in/dl,47089788/gitarre-haltung-02.jpg/

Das diese haltung der finger/hand falsch ist, ist mir natürlich klar aber diese : http://www.xup.in/dl,20630773/greifhand ... tarre.jpg/ haltung welche ja eigentlich gewollt ist, bekomme ich nur unter grössten Anstrengungen und schmerzen hin.

Ich bin wie gesagt ratlos und spiele schon mit dem gedanken das ganze sein zu lassen.
Ich weis nicht welche übung ich hier machen könnte um doch sauber greiffen zu können.
Mein Lehrer meinte es könnte helfen wenn ich mit bällen jongliere, aber das halte ich für schwachsinn oder hilft das?

Hat jemand vielleicht einen tipp, was ich machen kann?


P.S: Ich bedanke mich für die rege teilnahme und die versuche mir zu helfen.
Ich hoffe bloß es findet sich eine lösung.

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musicdevil
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von musicdevil » 30.03.2012, 12:09

Hab noch nix geschrieben, weil ich ein wenig vermute verscheissert zu werden :D
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass nen Gitarrenlehrer, oder auch nur jemand der Gitarre spielen kann, es nicht hinbekommt dir die richtige Haltung zu zeigen.
Da muss man überhaupt kein Handgelenk verdrehen und im Normalfall ist es sogar eine völlig entspannte Haltung.
Das du als junger Bengel mit der klassischen Haltung anfangen sollst, ist in meinen Augen Blödsinn (ist für Klassik Gitarristen und Opas/Omas :D)
Lass beide Arme herunter hängen und winkle sie dann an. Strecke dabei beide Hände aus als wenn du etwas auf den Handflächen transportieren würdest (Handflächen zeigen nach oben).
Klappt das? Viel mehr ist es eigentlich nicht...
Die Hand bildet beim greifen eine Linie mit dem Unterarm und das Handgelenk wird so gut wie garnicht eingeknickt (nur minimal, aber hauptsächlich bei Barree Griffen).
Bild
Bild
Bild
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Grunds%C3%A4tzliches_zum_Greifen_der_Akkorde#Grunds.C3.A4tzliches_zum_Greifen_der_Akkorde
(lesen!)

Schau dir auch unbedingt den kostenlosen Lernkurs an (9 Teile):
http://www.youtube.com/watch?v=7BaECTRtY0U
Wirkt vielleicht nicht gleich so, aber der macht seine Sache ganz gut ;)

michum
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von michum » 30.03.2012, 15:05

jau Diplo, vergiss erst mal die klassische Haltung. Die fällt manchen Leuten extrem schwer, also dass die grundsätzlich "die angenehmste" sein soll bestreite ich ;)
Halt die Gitarre einfach bequem. Das geht schon bei der Sitzhaltung los. Gitarre (für Rechtshänder) aufs rechte Bein, dann steht der Hals nicht so weit weg wie bei der klassischen Haltung.

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mjchael
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von mjchael » 30.03.2012, 15:51

Ich spiele fast nur mit der "normalen" Haltung.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_B ... er_Gitarre

Ich könnte die Klassische Haltung, wenn ich wollte,
aber solange ich kein klassisches Konzert spiele, halte ich es nicht für nötig.

Sähe auch bei Rockgitarristen echt bescheuert aus. :lol:

Schau dir mal ein paar Bilder von unserem Forumstreffen an:
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... 13325.html

Du siehst da, dass selbst Profis wie Jayminor eine ganz normale Haltung bevorzugen.

Gruß Mjchael

Diplo
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von Diplo » 01.04.2012, 23:28

Eure tipps sind alle nett, aber es hilft nix.ich bekomm es nicht hin :cry:

Ich bin wohl nicht für das spielen einer gitare geschaffen.
Werde das projekt wohl beenden, denn es macht keinen spass etwas zu versuchen das ehe niemals funktionieren wird.

Ich wünsch euch viel vergnügen beim spielen.

sunset
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von sunset » 02.04.2012, 01:05

Hi Diplo,
hast du schon mal versucht, E-moll so zu greifen, dass du die Saiten gar nicht zum Klingen bringst, sondern nur berührst (sie quasi abdämpfst) ? Und dann in völlig entspanntem Zustand deinen Unterarm vom Ellenbogen aus gesteuert langsam vor und zurück bewegst? Schulter hängen lassen. Stell dir dabei vor, dein Arm ist eine Schaufel.

Beobachte, was sich in den Fingern und am Handgelenk ändert.
Vielleicht findest du eine Position, in der du vorsichtig Druck auf die Saiten ausüben kannst und es nicht weh tut. Wenn's weh tut, wieder locker lassen, erneut versuchen.

Noch besser wäre es, diese Übung mit nur einem Finger, z. B. dem Mittelfinger am 2. Bund der G - Saite auszuprobieren.

lg
sunset

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startom
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von startom » 02.04.2012, 07:39

Geschrieben am 09.03.2012:
Diplo hat geschrieben:Ich habe erst vor ein paar agen angefangen zu Spielen.Hat sich alles in die länge gezogen, bis ich mal habe Starten können^^



Geschrieben am 01.04.2012:
Diplo hat geschrieben:Ich bin wohl nicht für das spielen einer gitare geschaffen.
Werde das projekt wohl beenden, denn es macht keinen spass etwas zu versuchen das ehe niemals funktionieren wird.

Na gut, Reisende soll man nicht aufhalten. Das scheint kein anatomisches, sondern ein disziplinarisches Problem zu sein.
Machs gut auf deiner weiteren Suche nach einem Hobby, bei welchem du dich wirklich reinknien willst. Alles andere macht keinen Sinn.
Bild

Tom

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phunky
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von phunky » 02.04.2012, 08:03

startom hat geschrieben:Machs gut auf deiner weiteren Suche nach einem Hobby, bei welchem du dich wirklich reinknien willst. Alles andere macht keinen Sinn.


Wie sagte schon der große Philosoph Homer Simpson zu seinem Filius (und wenn ich mich recht erinnere, ging es dabei auch um eine Gitarre): "Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, lass es sein!"

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nibor
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von nibor » 02.04.2012, 08:31

Diplo hat geschrieben:Eure tipps sind alle nett, aber es hilft nix.ich bekomm es nicht hin :cry:

Ich bin wohl nicht für das spielen einer gitare geschaffen.
Werde das projekt wohl beenden, denn es macht keinen spass etwas zu versuchen das ehe niemals funktionieren wird.

Ich wünsch euch viel vergnügen beim spielen.



wirsts noch bereuen ^^
Here we come reach for your gun And you better listen well my friend, you see It's been slow down below, Aimed at you we're the cowboys from hell

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von Diplo » 02.04.2012, 23:20

sunset hat geschrieben:Hi Diplo,
hast du schon mal versucht, E-moll so zu greifen, dass du die Saiten gar nicht zum Klingen bringst, sondern nur berührst (sie quasi abdämpfst) ? Und dann in völlig entspanntem Zustand deinen Unterarm vom Ellenbogen aus gesteuert langsam vor und zurück bewegst? Schulter hängen lassen. Stell dir dabei vor, dein Arm ist eine Schaufel.

Beobachte, was sich in den Fingern und am Handgelenk ändert.
Vielleicht findest du eine Position, in der du vorsichtig Druck auf die Saiten ausüben kannst und es nicht weh tut. Wenn's weh tut, wieder locker lassen, erneut versuchen.

Noch besser wäre es, diese Übung mit nur einem Finger, z. B. dem Mittelfinger am 2. Bund der G - Saite auszuprobieren.

lg
sunset


Nein auf diese idee bin ich noch nicht gekommen.Danke für den Tipp werde es mal in Angriff nehmen.


Zu den anderen kommentaren:

Ich habe nie behauptet unmotiviert zu sein, aber wenn man nichtmal ansatzweise weis wie man seinen fehler den man ja offensichtlich macht beseitigen kann, dann wirkt das echt entmutigend.
Mir ist es offenssichtlich nicht in die wiege gelegt dieses instrument zu erlernen, was bedeutet das es mehr arbeit ist als ich es mir wohl vorgestellt habe.

Ich würde es euch allen am liebsten mal zeigen wie ich greiffe, so das ihr meine problematik vielleicht besser erkennen und somit vielleicht den entscheidenen tipp geben könntet.
Ich habe aber leider kein Technisches mittel um eine demonstration meiner haltung online zu stellen.


Zum schluss noch: Habt ihr euch nie geärgert oder wart am verzweifeln?

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Odysseus Cotton
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von Odysseus Cotton » 03.04.2012, 03:44

Ja, es stimmt, dass der eine schneller als der andere lernt, hält sich in der Regel aber in Grenzen.
Selbst J. S. Bach soll gesagt haben, dass er stets hätte sehr hart arbeiten müssen, um die Lorbeeren seiner Bemühungen ernten zu können ;) .
Sicherlich lag/ liegt die Genialität all der berühmten Komponisten/ Musiker in ihren schöpferischen Fähigkeiten - also wirklich einzigartige Musik zu erschaffen.
So etwas mag "in die Wiege gelegt" sein...

DOCH jeder gesunde und normal intelligente Mensch bringt die Voraussetzungen mit, um das Gitarre spielen zu erlernen.
Auf der Grundlage eines Videos zur Präsentation Deiner Handhaltung könnten wir Dir wahrscheinlich weiterhelfen.
Eine Kamera ist auch nicht allzu teuer, muss schließlich kein Profi-Equipment sein ;) .

Du magst vielleicht nicht "unmotiviert" sein, aber auf jeden Fall bringst Du nicht den notwendigen Willen mit und bist nicht ambitioniert genug.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...
Wenn Du nicht auf den Kopf gefallen bist, müsste ich fast annehmen, dass Du uns einfach nur ein wenig Schreibarbeit bereiten möchtest ;) .
Ist fast so, als würdest Du uns fragen, was die Summe von "1+1" ist :) .
Ich möchte Dir aber genauso wenig auf die Füße treten - ist immer etwas schwierig, aus der Entfernung Ursachenforschung zu betreiben.

Deine Schlussfrage ist schon sehr allgemein ausgedrückt und wird Dich nicht weiterbringen...
Ja, ich habe mich bereits oft geärgert im Leben und war sogar das ein oder andere Mal der Verzweiflung nahe :twisted: .
Geht aber wohl jedem so...
Fakt ist, dass Du ein wenig mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten besitzen solltest.
Des Weiteren Tugenden wie Geduld, Selbstdisziplin und Zielstrebigkeit, um abschließend Deine Frage zu beantworten - alles bloß Kopfsache ;) .

Wie sagte bereits Elvis: "Ambition Is A Dream With A V8 Engine" :)
Nur nicht aufgeben - und falls doch, spiele Klavier ;) .
"Give every day the chance to become the most beautiful day of your life."

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von phunky » 03.04.2012, 07:57

Diplo hat geschrieben:Zu den anderen kommentaren:
....
Mir ist es offenssichtlich nicht in die wiege gelegt dieses instrument zu erlernen, was bedeutet das es mehr arbeit ist als ich es mir wohl vorgestellt habe.
...
Zum schluss noch: Habt ihr euch nie geärgert oder wart am verzweifeln?



Du begreifst es wirklich nicht, oder? Es ist (fast) niemandem in die Wiege gelegt, ein Instrument zu erlernen. Es ist für (ebenso fast) jeden Arbeit.

Was meinst Du, was manche Member hier im Forum sich die Finger verknoten, die Kuppen blutig üben und nach Monaten oder Jahren manches immer noch nicht hinkriegen wie sie sich das vorstellen? Was meinst Du wieviel Frust wir alle aushalten mussten oder müssen, wenn irgendwas nicht funktioniert?

Dafür dass Du Dir offenbar vorgestellt hast, dass es keine Arbeit macht Gitarrist zu werden, kann keiner was. Und wenn Du keine Lust hast Arbeit zu investieren, dann lass es eben bleiben.

Aber stell Dich hier nicht hin und sag "ich übe jetzt ein paar Tage und weiß ich lern es nie". Das ist einfach nur albern. Niemand weiß das nach ein paar Tagen. Also reiß Dich entweder zusammen und geh die Geschichte an und halt sie durch oder lass es eben bleiben. Aber lass Dich hier nicht bemitleiden, dafür ist das Forum zu schade. Hier soll Leuten geholfen werden, die beim Üben und Lernen Probleme haben und nicht denen, die ein Problem damit haben Üben und Lernen zu müssen.

Nur meine, höchst private, Meinung.

Und zu Deiner letzten Frage: Ja. Aber sicher nicht, weil ich nach ein paar Tagen, Wochen, Monaten noch nicht Gitarrespielen konnte.

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von Harry83 » 03.04.2012, 08:21

Ich bin wohl nicht für das spielen einer gitare geschaffen.
Werde das projekt wohl beenden, denn es macht keinen spass etwas zu versuchen das ehe niemals funktionieren wird.


Da gebe ich phunky Recht! Nur die wenigsten Menschen, können etwas sehr schnell erlernen. Ich selber bin eher ein Grobmotoriker. Viele Sachen dauern eben etwas. Aber deswegen heißt es ja auch Lernen und nicht können. Man kommt ja auch nicht auf die Welt und kann sprechen, laufen, lesen... Das braucht eben Zeit.

Natürlich gibt es Tage, an denen auch ich verzweifel. Doch gebe ich auf? Niemals!
Mit deiner Einstellung, kann das auch nichts werden. Das ist wie mit kleinen Kindern, die Laufen lernen. Wenn Mama oder Papa sagt; dass sie eh gleich wieder hinfallen, ist es schon passiert. Doch wie willst du es lernen, wenn du es nicht versuchst?
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von stereonaut » 03.04.2012, 13:50

Topic: Mein Fehler war es, zu glauben es ginge schneller
Gruß Andre

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Harry83
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von Harry83 » 03.04.2012, 14:41

Geht das nicht Vielen so?
"Ich kaufe mir ne Gitarre, gründe ne Band und mache dann die große Kohle!"
Das da etwas mehr Arbeit drinnen ist sollte Jedem klar sein.
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von stereonaut » 03.04.2012, 16:31

Deswegen ja auch Anfängerfehler ;-) Aber ich bin auf den Boden der Tatsachen angekommen und weiter gehts!
Gruß Andre

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MeatLove
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von MeatLove » 03.04.2012, 19:04

Mein Anfängerfehler war schlicht weg die falsche Giterre. Hatte erst eine NoName Western, bei dem teil hatte die Motivation schnell nachgelassen. Erst nach einigen Jahren war die lust und vor allem eine einigermaßen bessere Klampfe da, und schon war die Motivation wieder da und es hat sogar immer mehr Spaß gemacht. Bei vielen liegt es aber auch daran, dass das alleine Üben keinen Spaß macht. Man braucht schon etwas FeetBack und vergleiche von mitübenden um den Ergeiz zu wecken.

LG
MeatLove
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Harry83
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von Harry83 » 03.04.2012, 19:37

Meine erste 99€ Klampfe war auch für die Tonne. Zu mir wurde gesagt, dass diese zum "Probieren" reicht. Eben nicht! Je besser das Instrument, desto besser kann man spielen (lernen). Natürlich wäre eine Gitarre für 5000 € am Anfang absoluter Schwachsinn. Aber etwas Geld sollte man schon investieren.
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Odysseus Cotton
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von Odysseus Cotton » 03.04.2012, 19:40

MeatLove hat geschrieben:Mein Anfängerfehler war schlicht weg die falsche Giterre. Hatte erst eine NoName Western, bei dem teil hatte die Motivation schnell nachgelassen. Erst nach einigen Jahren war die lust und vor allem eine einigermaßen besser Klampfe, und schon war die Motivation wieder da und es hat sogar immer mehr Spaß gemacht. Bei vielen liegt es aber auch daran, dass das alleine Üben keinen Spaß macht. Man braucht schon etwas FeetBack und vergleiche von mitübenden um den Ergeiz zu wecken


Ja, musste ich auch feststellen, dass man zumindest für kurze Zeit einen gewissen Motivationsschub durch den Kauf einer höherwertigen Gitarre erfährt.
Wenn man schon etwas länger spielt und sich technisch bereits weiterentwickelt hat, kommt vielleicht die Erkenntnis, dass es gar keine teurere Gitarre sein muss...
Im Grunde kann mit einer 30€-Gitarre durchaus schönere Musik erzeugt werden als mit einer 1000€-Gitarre.
Aber stimmt schon, hauptsache es macht Spaß (und ein "30€-Holzstück" wollte ich mir dann doch nicht zulegen) ;) .

Wer etwas erreichen will, muss leiden können - ohne Übung geht das nicht.
Ich gebe Dir Recht, dass Ehrgeiz und Zielstrebigkeit vorhanden sein sollten/ müssen.
Da liegt vielleicht der Hund begraben und ist sicherlich ein großer "Anfängerfehler" - zu viel auf einmal wollen mit möglichst geringem Aufwand ;) .

Wer mit anderen musiziert, wird sich womöglich nie wegen mangelnder Motivation beklagen.
Und ja, wer behauptet, er wolle kein Feedback von seinen Mitmenschen (nicht nur auf das Gitarre spielen bezogen), den bezichtige ich der Lüge :twisted: .
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musicdevil
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von musicdevil » 03.04.2012, 21:21

Ach naja, an der Gitarre liegt es oft nicht wirklich.
Ich hab auf ner 10 Euro Ebay E-Gitarre gespielt, auf ner Nylongitarre die im 12. Bund ne Saitenlage von 3cm hatte (verbogener Hals), ne billige Westerngitarre wo ich den Hals mit Klebeband umwickelte damit er nicht so klappert (lose), auf Kindergitarren, auf Jumbo`s und und und.

Hier liegts ja anscheint nicht an der Gitarre, sondern allgemein am Ergeiz, Fleiss, Disziplin, Durchhaltevermögen und ähnliche Dinge.
Machen kann man nun nicht mehr viel.
Richtige Haltung wurde genannt, Youtube Videos kann man sich ansehen usw.
Ich müsste jetzt schlicht und ergreifend einfach sehen (per Video) was da wirklich los ist. Innerhalb von paar Sekunden wäre das Problem vielleicht aus der Welt.
Dazu gehts aber nicht ohne Video. So ne einfache Webcam kostet 20? Euro und kann man ja sowieso auch später immer gebrauchen.
Also entweder tust was dafür, damit wir helfen können, oder hast auf deutsch gesagt Pech.

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Zami
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von Zami » 08.04.2012, 17:42

Zum Thema falsche Gitarre: Meine war auch billig, so um die 80 Euro von thomann.de eine Harley Benton. Bisher hat mich der Klang noch nicht demotiviert - hab schliesslich keine hier die vll besser klingt und mich runter ziehen könnte Oo.
Mein Gitarrenlehrer findet sie für den Anfang auch ganz gut. Ich finde es schwachsinn viel Geld zu investieren wenn man nicht weiss ob es einem liegt / Spass macht. Es gibt günstige GItarren die auch einigermassen klingen. Man sollte dann halt Zeit zum recherchieren, anstatt viel Geld investieren. Irgendwas muss man halt immer geben wenn man etwas neues Lernen möchte, entweder Zeit oder Geld, meistens beides.

Mir macht es nun Spass, ich mag die kleine immer noch und irgendwann kauf ich mir dann eine bessere. Aber erstmal ists gut so.
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Exordium
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von Exordium » 08.04.2012, 18:04

Wobei man erwähnen sollte, dass eine der besseren Einsteigermodelle (z.B. Yamaha Pacifica) ja auch keine große Verlustinvestition darstellt! Man bekommt ordentliche Qualität zum kleinen Preis. Selbst bei Hobbyaufgabe kann man diese mit etwas Abschlag wieder gut verkaufen.

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Wurstfinger65
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von Wurstfinger65 » 11.05.2012, 21:11

@ Diplo
Ey Du Feigling, kneifen gilt nicht. Ich kann es auch noch nicht richtig, obwol ich ne Kursus mit mache, und jeden Tag den der Herrgott läst werden übe. Nen Handycap habe ich auch, mein Nick halt. :D
Und sei mal Ehrlich, das das üben gar keinen Spass macht wäre doch glatt gelogen.
Und in einem Jahr vieleicht sind wir auch schon alte Hasen, und können gute Tips geben. ;)

)()( + )()(

PS. Ich verzweifel jedesmal wenn ich die Gitarre in der Hand hab. Aber jedesmal etwas weniger. ;)
Die Realität entspricht nicht meinem Naturell

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Wurstfinger65
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von Wurstfinger65 » 11.05.2012, 21:23

Ach ja, warum ich eigentlich hier war. Gestern war ich ja wieder auf Maßnahme ( VHS Gitarrenkursus ). Statt wie üblich ca. 15 Leute waren nur 5 da. Ist eigentlich ja ne gute Sache, aber weil wir so dicht zusammen saßen, haben mich Fehler ( falsche Töne und schnarrende Saiten ) der anderen sehr irritiert. Das ist mir sonst nie aufgefallen. Ich hab sogar mal ausgesetzt weil ich dachte ich mache den Murx, aber nee, das Schnarren war wer anders. ;)
Das war jetzt nichts schlimmes, und ich brauche auch jetzt keine Tips. Aber mich würde mal interessieren ob einer von Euch auch schon mal so etwas hatte?
Die Realität entspricht nicht meinem Naturell

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mjchael
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von mjchael » 11.05.2012, 21:45

Es könnte sein, dass sich dein Gehör langsam schult. Dass du inzwischen darauf achtest, dass du dich mit deiner Gitarre und deiner Stimme gut anhörst, und dass du deine Fehler korrigierst. Und dann hörst du das auch bei den anderen.

Es ist eigentlich eine gute Übung, auch mit Leuten zusammenzuspielen, die nicht ganz richtig im Takt sind, oder nicht ganz die richtige Tonhöhe haben. So lernst du es, dich mit deinem richtigen Ton, und deinem richtigen Takt durchzusetzen, aber auch, dich mit deinem Tempo so weit anzupassen, dass du die Fehler anderer ausgleichen kannst.

Ärgere dich nicht, wenn es nicht gleich klappt, aber es gehört mit zum Lernen dazu.

Gruß Mjchael

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Rams3S
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Registriert: 16.05.2012

von Rams3S » 22.05.2012, 15:46

mein wahrscheinlich größter fehler , mit dem ich immer noch kämpfe, ist der richtige einsatz der rechten hand. das merk ich, sobald ich barree greifen will. in den oberen bünden macht das noch nicht so viel aus, aber jetzt kann ich keine 15 minuten am stück barree spielen ohne dass meine hand krampft. ich kenne den fehler mittlerweile (glaube ich zumindest), aber das beim spiel wieder raus zu kriegen, sodass man es automatisiert macht, finde ich sehr schwer.
ich wünschte ich hätte mir anfangs ein wenig unterricht gegönngt :D

wendra
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von wendra » 25.05.2012, 21:40

Mein größter Fehler war und ist, mir keine Fehler zu erlauben. Sobald ich mich verspiele, fang ich wieder von vorn an und bin stinksauer auf mich.

Mittlerweile weiß ich wohl, dass man besser einfach weiterspielt und es dann nochmal versucht, anonsten erschafft man sich künstlich "Stolpersteine" im Stück, bei denen man sich automatisch anspannt, je näher man der tricky Stelle kommt - und dann geht's erst recht daneben.
Einfach drüberspielen macht locker und hilft, das Stück trotz Spielfehler zu retten; die wird es ja immer wieder mal geben und vor Publikum kann man auch nicht einfach neu anfangen, weil man daneben gegriffen hat.
Aber in der Praxis breche ich nach jedem Fehler immer noch sofort ab und spiele den ganzen Krempel nochmal.
Grmbl.

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Metalstanley82
schreibt schneller als du liest
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Wohnort: bei Karlsruhe

von Metalstanley82 » 02.06.2012, 12:12

@wendra
DAS kenn ich zu gut, aber ich hab mir mittlerweile angewöhnt weiterzuspielen und diese Stelle dann einfach gesondert langsam noch weiter zu üben bis es sicherer wird, das hilft ungemein.

Aber auch ich breche immer wieder noch ab zwischendurch. Mein Lehrer ist da gnadenlos, der macht einfach immer weiter :) und ich glaube er hat schon recht damit, aber es ist ein Kampf.

Moderatoraktion: Bild wurde gelöscht!
Zitiert bitte nicht den vorherigen Post! So schlecht ist unser Gedächtnis nicht. ;)
Es klingt zwar besch.... aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf :)

Keep the Blues alive!

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displex
findet den Ausgang nicht
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Registriert: 28.07.2011
Wohnort: 75...

von displex » 20.06.2012, 16:32

displex hat geschrieben:Habe mir vorgenommen vorerst keine mehr anzuschaffen, bis ich nicht wirklich "gut" spielen kann. Also wohl noch 2 Jahre warten bis ich wieder ein großes Geschenk machen darf.


Mist, wieder einen Vorsatz nicht befolgt. :cool:
Gruß Tom



Hauptsache Spass dabei

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stefanK
meint es ernst
Beiträge: 15
Registriert: 13.06.2012
Wohnort: Sauerland

von stefanK » 21.06.2012, 07:54

Mein größter Anfängerfehler war es, diesen Thread nicht vorher gelesen zu haben :D Im Ernst, hier gibts viele gute Tipps und bei mir ist es ja auch noch früh genug Fehler zu korrigieren dass sie sich garnicht erst einschleifen. Insbesondere die Tatsache dass auch der Großteil der anderen Gitarrenspieler auch nach Jahren noch Griffe und Techniken teils nicht sauber hinbekommen ohne ausreichend zu üben beruhigt mich ungemein :lol:

Was das unterbrechen nach einem Fehler angeht: Ich spiele auch einfach weiter, auf die Weise leidet das zärtliche Pflänzchen "Stefans Taktgefühl" auch nicht so arg. Ich muss mich nur immer wieder daran erinnern LANGSAMER zu spielen. Ich glaube zum Gitarrelernen, gerade bei Autodidakten, gehört neben Fleiß und Disziplin eine gehörige Portion Demut ;)

Ein Fehler meinerseits: Zu glauben man hat auf einmal eine gute Singstimme nur weil man sich selbst mit der Gitarre begleitet. Meine kleine Tochter findet mein "Whiskey in the Jar" super, meine Frau findets grauselig ^^ Na jedenfalls kann man die Stimme ja auch unterwegs beim Autofahren trainieren, da störts niemanden. Und in den Wikibooks sind ja auch gute Anleitungen zum Thema zu finden. An der Stelle von mir auch nochmal vielen herzlichen Dank an die Autoren!

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von Harry83 » 21.06.2012, 08:24

stefanK hat geschrieben:Ich muss mich nur immer wieder daran erinnern LANGSAMER zu spielen.


So geht es mir auch noch ab und an. Wenn ich was komplett Neues übe, vergesse ich gerne mal, dass ich es erst mal langsam spielen muss, bevor ich mich an die original Geschwindigkeit heranwage.
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von phunky » 21.06.2012, 08:26

Ich glaub das geht jedem so. Man hört was, will das auch machen und stolpert über die eigenen Finger...

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von Harry83 » 21.06.2012, 21:14

Japp!
Ich ärgere mich dann immer zu Tode! Wenn ich es dann aber etwas langsamer spiele, merke ich: "Stop! Langsam üben! Dann kannst du es auch bald schneller!" So war es z.B. bei Crazy Train. Heute lache ich darüber.
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von nibor » 21.06.2012, 21:26

Harry, meinst du das solo oder die riffs ?
Here we come reach for your gun And you better listen well my friend, you see It's been slow down below, Aimed at you we're the cowboys from hell

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