Typische Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet!

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googlemeister
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von googlemeister » 07.12.2010, 11:45

Ne, siehst ja leicht am Gesichtsausdruck deines gegenübers, obs gut klingt oder nicht *g* Hole mir gerne mal direkt Feedback ein aber ansonsten kann dein gegenüber ja auch was anderes machen. Muss uns ja keiner zuhören! ;-)
Die Antwort: Üben, üben, üben!
Alles eine Frage des Anspruchs!

Brucki
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von Brucki » 07.12.2010, 16:47

Gitarrenquäler hat geschrieben:
Ist das auch ein Anfängerfehler - Im Beisein von "Wehrlosen" zu üben?


Nein!
Musik soll Spass machen!
für Musiker und Zuhörer
und wie googlemeister scho geschrieben hat, siehst dus ja obs ihr gefällt ;)
und dir machts auch spass was ich so herauslesen konnte also ist nix falsch drann!
Stay Thirsty
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Harry83
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von Harry83 » 07.12.2010, 20:31

Mein Fehler war, und ist es fast noch immer, immer gleich die Originalgeschwindigkeit zu spielen, anstatt es langsam zu üben. Beispiel John Petrucci! Seine Riffs kann man ohne Training nicht genau so schnell spielen!
Keep Metal Alive!
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mjchael
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von mjchael » 08.12.2010, 01:21

Gitarrenquäler hat geschrieben:
Ist das auch ein Anfängerfehler - Im Beisein von "Wehrlosen" zu üben?


"Das Baby will nicht schlafen... Soll ich ihm mal ein Schlaflied vorsingen?"
"Ich glaube wir versuchen es erst mal im Guten!" :lol:

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Gitarrenquäler
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von Gitarrenquäler » 08.12.2010, 07:46

mjchael hat geschrieben:
Gitarrenquäler hat geschrieben:
Ist das auch ein Anfängerfehler - Im Beisein von "Wehrlosen" zu üben?


"Das Baby will nicht schlafen... Soll ich ihm mal ein Schlaflied vorsingen?"
"Ich glaube wir versuchen es erst mal im Guten!" :lol:
:lol: :lol: :lol:

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korgli
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von korgli » 08.12.2010, 09:31

hi

Kann aber auch sein, dass das Baby vor Angst sofort Ruhe gibt. =)=)=

Anfängerfehler - ist auch - Alles ANDERN zu glauben.

z.b.
-Ich kann dieses Lied schon perfekt.
-Ich übe 4 Stunden jeden Tag
-Ich habe KEINE Probleme
-Ich übe immer mit viel Spass

))-))
fredy

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csoburn
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von csoburn » 08.12.2010, 10:05

Mir bekannte Fehler:

Am Anfang wollte ich einfach zu viel auf einmal, hab viele Songs oder Riffs/Licks parallel geübt. Dadurch kam ich langsam voran. Lieber 2-3 Stücke erst mal zuende üben und dann mit neuen Anfangen.

Ein weiterer Fehler aus meiner Sicht war das ich auch erst mal die theorie etwas vernachlässigt hatte, was dazu geführt hat das ich zwar irgendwelche Sachen nach Tabs spielen konnte aber viele Übungen auch gar nicht richtig verstanden habe, ein Beispiel: Ich hab früh mit Moll Pentatonik angefangen wusste aber zunächst gar nicht wozu man das braucht/verwenden kann. Zum Glück hab ich mir dann nen Lehrer genommen der mir dann die Zusammenhänge mal erklärt hat und Anwendungsbeispiele gegeben hat.

Was auch net so gut ist, ist sich eine komische Haltung anzugewöhnen, ich hab viel so in gammelhaltung geübt, was vom prinziep gut funktioniert hat für mich, nur wenn man dann beim Lehrer ordentlich sitzt dann klappt vieles erst mal nicht so. Ausserdem hab ich am Anfang fast nur im Sitzen gespielt, was dazu führt das wenn man mal im stehen spielen will/muss das auch erst mal nicht klappt. Man sollte da glaube öfters mal abwechseln.

Ein anderer Fehler ist mir bei nem Bekannten aufgefallen, er hat sich ne gute Les Paul besorgt, aber nie die Saiten gewechselt was dazu geführt hat das er sich abgequält hat mit den angerosteten Saiten, so kommt natürlich nicht viel Spass auf. Ab und an mal die saiten wechseln ist kein Fehler, zumal man dabei lernt wies geht, kann ja auch immer mal ne Saite reissen oder so und deshalb dann jedesmal ins Musikgeschäft ist auch kein Spass.

Worauf man auch achten sollte, manchmal ist es so das man einen Song nicht auf Anhieb so gespielt bekommt wie er gespielt wird, man lässt dann dead notes weg usw. Lieber immer schön so üben wies sein soll, man verhunzt sich dadurch dann auch nicht den Wechselschlag, der etwas später doch auch gebraucht wird ;)

Ein anderer Fehler ist aus meiner Sicht (sofern man es ernst meint) mit billigst INstrumenten anzufangen. Ich will das jetzt auch nicht schlecht machen oder so, es gibt für schmales Geld schon echt brauchbare Instrumente, aber am Anfang hat man echt andere Probleme wie auch noch mit der extremen Saitenlage usw zu kämpfen. Später kann man so Instrumente sehr wohl auch gut bespielen, nur für den Anfang lieber was etwas teureres wo der Spass nicht gleich nach dem auspacken vergeht.

Ich hab auch sehr spät mit dem mitzählen angefangen, was mir später auch schon mal Probleme bereitet hat. Leute auch wenns erst mal ein komisches Gefühl ist, fangt früh an auch laut mitzuzählen es wird sich später auszahlen ;)

glaub das wars fürn anfang :D

BloodyHand
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...

von BloodyHand » 27.12.2010, 21:27

Das ich meine Hand falsch gehalten habe . Dadurch habe ich schnellere Krämpfe gekriegt . Man muss gucken was für einen am angenemsten ist .

Ehrlich gesagt hab ich sogar vor kurzem erst angefangen .
Und das vor kurzrem erst für mich herraus gefunden . :D
Ohh , heiliger Herr . Es hat dagegen geholfen xD

( Ich bin eigentlich die Kräpfe und Schmerzen überhaupt nicht so schlimm O.o Das einzige was mich nervt das meine Gitarre sich zu schnell verstimmt )

Mit freundlichen Grüßen
Christian

PS:. Ich finde diesen Forum sehr Hilfreich ;D
Wer vor hat wircklich ws zu werden sollte öfters hier vorbei schauen ? x3
Das habe ich auch vor :D
Alles kann gefüllt und gestopft werden drotzdem wird alles irgendwann auslaufen .

Etaks
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von Etaks » 31.12.2010, 13:48

Bin immer noch Anfänger und muss sagen das mein großter fehler eig. immer daran liegt das ich am liebsten alle Lieder die ich mag sofort spielen können will und so verliert man einfach den überblick und es führt zu nix wirklich gutem

also mein tipp:
song für song üben nich mehrere stücke gleichzeitig lernen und die schon bekannten stücke immer wiederhohlen bis man sie nahezu blind spielen kann und dazu singen oder summen kann...

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Mosh
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von Mosh » 02.01.2011, 19:40

Also ich spiele auch erst seit etwas mehr als einer Woche aber mein größter Fehler am Anfang war einfach das ich dachte es wäre leichter ;3
Aber schon nach den ersten paar gelernten Akkorden (in meinem Fall D , A , E ) merkte ich "Oh jeeee meine armen Finger !" , die Stahlsaiten waren am Anfang echt wie Schneidedraht für meine Weichen Hände ( jaa ich habe Weiche Haut XD ) ... aber inzwischen ist da schon ein kleines bisschen Hornhaut und von Schmerz kann man nurnoch geringfügig sprechen ...wobei ich auch echt viel geübt hab.

Nen weiterer Fehler wie ich finde , keinen Bezugspunkt haben !
Wenn man sich schon keinen Lehrer leisten kann/will , so wie ich (Schülerbudget >,<) , sollte man wenigstens ein wenig Zeit darin investieren bei Freunden rumzufragen wo man im Internet oder in Büchern gute "Lehrmethoden" finden kann.
Ich habe von meinem Cousin so den Rat bekommen den Kurs von Justin Sandercoe durchzuarbeiten , das hat er auch gemacht vor einem Jahr und ist heute wie ich finde durchaus angenehm anzuhören !
Ich jedenfalls finde den Kurs gut durchdacht und der Typ ist einfach sympathisch mit seiner Mütze x) ( www.justinguitar.com , kennen aber sicherlich viele xD )

Njoa ansonsten , werd ich sicher noch so einige Fehler machen die ich mir dann abgewöhnen muss - aber gut ..von nichts kommt nichts )()(
Ich geh jetzt wieder üben.

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Harry83
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von Harry83 » 02.01.2011, 20:24

Mosh hat geschrieben:von nichts kommt nichts


Japp!
Ein Beispiel dazu: Angenommen, man hat ein bisschen zu viel Speck auf den Rippen, dann bringt es nichts, wenn man einmal in der Woche für 10 Minuten laufen geht! :lol:
Übung heißt das Zauberwort!
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villharmonic
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von villharmonic » 10.01.2011, 10:03

Das ist auch meine Meinung:

Lieber 10 Minuten täglich üben als einmal die Woche zwei Stunden.
Und immer Spass-Einheiten einbauen ;)

Clemens

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von Gast » 11.01.2011, 09:38

Da stimme ich dir zu!
Täglich üben ist das Zauberwort

Nicht zu üben ist der größte fehler!

Ich spiele zwar noch nicht so lange, aber versuche mein Pensum von 1-2 Std. Täglich zu halten!
Bei 1-2 std. Täglich, sehe ich relativ schnell erfolge. Jetzt stell ich mir mal vor, ich würde am Tag, oder in der Woche nur 10 Minuten üben, dann kämen die erfolge ja erst nach ein paar Tagen geschweige denn ein paar Wochen.
Denke auch das ist mit der Grund weshalb viele dann auch noch ein paar Wochen die Gitarre bei Seite legen.

Bei mir ist es mitlerweile so, jeden Tag den spiele, steigt meine Motivation um so mehr.

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korgli
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von korgli » 11.01.2011, 09:42

Hi

Naja ich denke, wenn man NUR 10 Min übt hat man entweder keine Zeit - oder man will eigentlich gar nicht.
Oder alles und nix dafür tun.

So gesehen ist man zuwenig Musiker.
Man lebt nicht dafür.

Ist zwar ok. Aber man kommt übers Klimpern nicht hinaus.

fredy

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Amarth
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von Amarth » 13.01.2011, 09:49

mein groesster Fehler war es...die Schuld auf die Gitarre zu schieben xD

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galdo
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von galdo » 22.01.2011, 09:35

Das muss ich jetzt leider selbst merken: Zu schnell zu viel zu wollen :(

Ich muss mich dann immer zusammenreißen nochmal ein paar Seiten zurückzublättern oder den Lick / die Übung nochmal langsamer zu spielen

Galdo

Hawky01
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von Hawky01 » 06.02.2011, 22:39

Hallo,

über Fehler schreibt man nicht gern oder? :D Vorab muss ich sagen, dass ich Anfänger bin.

Was hab ich für Fehler drauf?

Will vieles und alles sofort. Kann mich einfach nicht für eine eine Sache entscheiden.
Man sieht so viele schöne Sachen( YouTube läßt grüßen ). Die Verführung ist da zu gross. Man schaut denen auf die Finger, hört wie sie singen und möchte das auch. ;)

Nur können tut man es vom zuschauen nicht :cry:

Da hilft nur die bekannte "Schweizer Fromel" kennt ihr die schon?

Üben, üben, üben..... korgli wehe du lachst!

Ja, auch das gleichzeitige aufsetzen der Finger beim Akkorde spielen.
Den kleinen Finger richtig einsetzen, der meint nämlich er währe nur zum Nase bohren da :P

Ja ich glaube das reicht erst einmal....

Lg Hawky01

Luki Lick
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von Luki Lick » 08.02.2011, 21:02

Es gibt Leute die meinen sie könnten mit wenig Übung viel erreichen !
Scheiße was ! man ist kein hendrix nur weil man wha-wha-wha auf einer E-Gitarre machen kann !
Aber man sollte nur das spielne was einem gefällt !
Ich hab vor 4-5 Wochen mit Liedern aus einem Gitarrenbuch angefangen . Keins hat mir gefallen ! und jetzt suche ich einfache lieder die aber trotzdem guten sound mach !
kann jemand helfen ? )()(
MfG
ihr Luki

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mjchael
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von mjchael » 08.02.2011, 22:35

@Luki Lick
Ein Fehler ist es, die Anfängerlieder zu verachten. Auch wenn man diese nicht dauerhaft in sein Repertoire aufnimmt, so lernt man mit ihnen doch das Spielen. Man kann mit einfache Kinderlieder und Volkslieder genau die Techniken lernen, die man auch für Rock und Pop braucht.

Ein Mann der sich Columbus nannt
ist mindestens genau so anspruchsvoll wie
American Pie

Und wenn du das erste kannst, dann packst du auch das andere.
Lernen ist eines, sich ein Repertoire aufbauen ist was anderes.

Es ist natürlich gut, wenn man Lieder findet, die einem auch gleichzeitig noch gefallen, aber wenn die nicht da sind, dann übt man halt die anderen Sachen.
Sie sind doch nur Mittel zu Zweck.

Gruß Mjchael

Luki Lick
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von Luki Lick » 11.02.2011, 22:34

ok danke mjchael !
aber ich wolte auch nur mal fragen... denn vieleicht kennt ja jemand solche lieder ? mal sehn
also danke nochmal und:
rock on )()(
MfG

ihr Luki

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mjchael
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von mjchael » 11.02.2011, 23:27


Hawky01
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von Hawky01 » 12.02.2011, 01:54

Hi,

ja ich dachte auch, quatsch was die sagen, suchste dir einfach das raus was du spielen willst. Denkste, kann ich nur sagen, viel zeit vertan für nichts und wieder nichts. Man braucht einfach diesen "Grundstock" um darauf aufbauen zu können. Kann allen nur raten, aus meinen Fehler zu lernen. Auch wenn es erst einmal langweilig erscheint, so kann ich im nach hinein bestätigen. Weniger ist Mehr !

Lasst euch zeit, der weg ist das ziel!

Hawky

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jimihendrix
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von jimihendrix » 25.02.2011, 10:23

Das Wichtigste ist: 1.) immer weitermachen....ein tolles Musikstück zu finden, das nicht schwer ist, aber immer eine kleine Herausforderung ist. Z. B. Pink Floyd, oder so, wenn einem die Musikrichtung gefällt. Da kommt ,man mit 3-4 Akkorden meistens hin.
2.) Rückschläge in Kauf nehmen. Es ist die Tagesform, die es ausmacht. Es gibt Tage, da klappt kein Griff. Nur noch Schnarren und Frust. Man denkt, man geht quasi einen Schritt zurück. Ist aber nicht so. Die nächste Session ist umso schöner, da gehts wieder 2 Schritte nach vorne und der Sound passt wieder.

Ich habs gerade wieder selbst erlebt...vor ein paar Tagen wollten noch nicht einmal die guten alten Lagerfeuerlieder grooven :_::_: ....gestern Abend spielte ich PERFEKT Deep Blue Something "Breakfast at Tiffanys".... meine "Zuhörer" waren begeistert....der Song macht wahnsinnig Spass, weil man ihn schnell und trotzdem sicher spielen kann.

Trotzdem: üben, üben, üben ()/
Aria A 573 Konzert 4/4 von 1980
Mahagoni/Rosenholz (Seriennr.: 005131)

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Mosh
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von Mosh » 04.03.2011, 18:29

Mein Tipp an alle Anfänger , macht euch keinen stress !

Ich selbst spiele jetzt seit 2 Monaten , und ich bin einfach nur üüüberglücklich den Schritt gewagt zu haben Gitarre zu lernen . Ich bin 16 , und ich dachte immer "Mist ist schon viel zu spät um anzufangen" aber Pustekuchen! Inzwischen merke ich wie ich immer besser und besser und besser werde , ich verbringe inzwischen echt 4-5 std. zuhause an der Gitarre , ein paar mal hab ich sogar schon Hausaufgaben deswegen vergessen zu machen XDDD ....

ca. 13 Akkorde spiele ich flüssig - auch im Wechsel.
Nen batzen Lieder und langsam aber sicher will auch der F-Akkord klappen (groooßer Knackpunkt für mich >.<) ...mit dem Akkord tu ich mich zieeeemlich schwer.

Selbst meine Musiklehrerin war heute verblüfft wie viel ich in 2 Monaten auf die Reihe bekommen hab , denn heute war die Liedkontrolle im Musik Grundkurs , 15 Notenpunkte (1+) :'D
Jason Mraz - Im yours , ich kann glücklicherweise ganz gut singen (sagen jedenfalls andere ..ich finds ja höchstens passabel) und mit meiner Fender am Start war das kein Ding x)

Ich würde auch dazu raten eine guter Buchführung zu haben ! Ich schreibe alles was ich lerne pinibelst auf , jedes Lied jeden Akkord , alles - einfach weil man sich dabei weitergehend Dinge einprägt und immer etwas zum nachschlagen hat , auch fern des Internets.
Das Lagerfeuerdiplom und www.justinguitar.com kann ich nur wärmstens empfehlen.
Ab und zu mit Freunden jammen bringt auch extrem viel denn das ist Übung + enormer Spaß + Gruppenmotivation , quasi eine positive Art des Gruppenzwangs.

Und lasst euch bloß nicht zu schnell entmutigen , sobald ihr A , E, D , G , C , Em , Dm und Am mit Wechsel anständig spielen könnt stehen euch soooo viele Lieder zur verfügung , das glaubt man kaum. Und wenn F erstmal im Sack ist ... piuh dann erst Recht :'D (wobei ich als Ersatz , sofern es gut klingt , auch mal nen Fmaj7 spiele)

Kritik von erfahrenen Gitarrenspielern + gesunde Selbstkritik sind auch nie verkehrt (:

Ich schreibe echt immer zu viel man das liest sich doch keiner Komplett durch haha XDDD
Naja egal , vllt. war das ja nützlich oder so.

MfG - Mosh.
FORTUNE FAVORS THE BOLD !

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Belial
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von Belial » 06.03.2011, 14:13

Mein Lieblingsfehler war, dass ich mich nie getraut habe, vor anderen zu spielen. Man lernt aber Riffs & Läufe einfach viel schneller, wenn man quasi von den anderen "gezwungen" wird konstant mitzuspielen. So wie ich mich auf das Schlagzeug verlasse, verlässt sich die Leadgitarre auf meinen Rhythmus (auch, wenn ich den eher selten spielen will) :D.
--- A dream unchased is a life at waste. Never let them conquer your pride. ---

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Harry83
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von Harry83 » 06.03.2011, 14:25

So wie jimihendrix geht es, glaube ich, jedem! Egal ob Anfänger oder Profi. Kleines Beispiel von mir:
Meine Family ist sehr musikalisch. Fast jeder hat mal ein Instrument gelernt. Die meisten spielen allerdings schon seit Jahren nicht mehr. Da alle wissen, dass ich viel und auch gerne spiele, heißt es immer, ich solle auf Feiern ein Ständchen spielen. Wenn ich es dann zu Hause übe, klappt es meistens nicht so, wie ich mir das vorstelle. Wenn ich aber kurz vor der Feier nochmal übe geht es dann fast wie von selbst.
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Kristina
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von Kristina » 07.03.2011, 14:13

Meine grössten Fehler waren die mangelde Disziplien, da am Anfang nichts geklappt hat,
zudem kamen noch Fehler beim greifen mit der Linken Hand, die später sehr schwer wieder raus zu bekommen sind. LG Kristina

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JeSter
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von JeSter » 09.03.2011, 12:47

Spiele seit nem jahr immer mal wieder sporadisch Gitarre. Autodidakt. Mein größter Fehler ist es wohl schwere Songs zu üben...
Offene Akkorde iwe d,g,em,am,c, sind in jeder Kombination und geschw. kein problem. Auch die barres sind fast alle kein problem (zumindest die nicht die aufgebaut sind wie F,h, oder zeigefinger im 3. Bund und dann im 5. b,g,d, der erste barre aus When the man comes around ;))
nur die wechsel der barres ist relativ schwer. dafür kaum schnarrend.

Nun lern ich seit tagen/wochen Classical gas in der original version. Eigentlich für den Anfang wohl definitiv zu schwer (besonders die richtige geschwindigkeit zwischen den einzelnen fingerpickings), aber jetzt bleib ich dran

Hans-Maria
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von Hans-Maria » 13.03.2011, 17:05

10 Minuten sind wirklich arg wenig zum Üben.

Reinhold
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von Reinhold » 13.03.2011, 19:46

Ein sehr praktischer Tipp für Fernsehgucker: in allen Werbepausen Gitarrespielen.
Wenn das zur Gewohnheit wird, kann man viele Sendungen schauen, ohne das Gefühl zu haben, Zeit zu verschwenden.
Viele Grüße
Reinhold

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FretboardAddict
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von FretboardAddict » 03.05.2011, 20:08

Die grössten Anfängerfehler sind, auf die erfundenen Konstanten vieler Lernlektüren zu vertrauen. Fingerpositionen usw.

Es wird auch kaum zum denken angeregt,oder Alternativen aufgezeigt.
Hauptsache man greift wie es da steht.

Viele Anfänger können nichts für ihre Fehler,sie werden ja regelrecht hineingetrieben.
Technically, I am not a guitar player, all I play is truth and emotion. I don't give a fuck if you boo, as long as you boo in key. Jimi Hendrix

jabbel
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von jabbel » 05.05.2011, 19:03

:shock: hab am anfang auf nem auftritt versucht gleichzeitig zu headbangen und zu spielen
))-)) =(=))=
hab mich gleich mal voll verspielt habs dan aber geübt und jetzt funkts ^^
Musik beginnt da wo worte enden <jan> 17.11.2010

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mjchael
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von mjchael » 06.05.2011, 01:31

jabbel hat geschrieben:...gleichzeitig zu headbangen und zu spielen...

Bild Das gewinnt bei mir den ersten Preis für den lustigsten Angängerfehler! Bild

Gruß Mjchael

Jannii
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von Jannii » 05.06.2011, 19:37

Hehe, finde mich in fast jeden Beitrag hier wieder ^^ JAAAA, wir wollen alle, alles können. Ist bei mir nicht nur beim Gitarre spielen so. Ich stricke, sticke, nähe, häkle, spinne, zeichne, male, schreibe, fotografiere usw.... Warum die Zeit verstreichen lassen? Wir haben nur eine bestimmte Zeit auf dieser Welt und wissen nicht wie lang, also RAN AN DEN SPECK! ;)

Ich bezeichne mich getrost noch als Anfänger, da ich seit 2009 nicht mehr gespielt habe und erst in Sommer 2009 angefangen hab. Mein größter Fehler wird wohl sein, dass ich ein Fan bin. Ich mag zwar auch andere Musik, aber ich möchte doch sooooo gern Songs meiner Lieblingsband spielen können. Das treibt mich zwar an, doch die Motivation liegt flach, wenn der gewünschte Erfolg ausbleibt.

PS: Wär es nicht langweilig ohne solch eine Beschäftigung? Und ohne den Antrieb dahinter? Der Weg ist doch das Ziel. ;)
LG Jannii

freaksoundz
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von freaksoundz » 10.07.2011, 11:30

Jannii hat geschrieben: Mein größter Fehler wird wohl sein, dass ich ein Fan bin.


Haha,der ist gut.so gehts mir auch oft.
Da zieh ich mir auf youtube,oder Dvd etc.Konzerte meiner Lieblingsbands an,schnapp mir danach meine Gitarre,und nach den ersten Tönen werde ich knallhart auf den Boden der Realität geworfen HAHA!

Nach 7 Monaten hzabe ich mir 3 Sätze eingeprägt.

HAB GEDULD!
OHNE BASICS,KEIN ROCK N ROLL!
WO EIN WILLE,GIBTS AUCH EINEN WEG!

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Rico
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von Rico » 18.08.2011, 18:19

Hi,

ich als Neuling bin echt froh darüber, hier so viel darüber zu erfahren. Ich erkenne mich ziemlich oft selber wieder. Ich hab mir zu Anfang selber Druck gemacht, alles ganz schnell können zu wollen. Da ist das Internet Fluch und Segen zugleich! Tausende tolle Sachen, die man alle auch machen will. Sieht ja auch total einfach aus bei den Leuten, die es drauf haben. Kann natürlich nicht funktionieren! Aber es wird probiert und man ist gefrustet, weil man denkt, alle können Gitarre spielen, nur man selbst ist zu unfähig dafür. Bin aber wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und übe jetzt schön beharrlich in kleinen Happen ohne jeden Stress. Man muss halt akzeptieren, dass es ein weiter Weg, und dieser Weg das eigentliche Ziel ist. Nur so wird´s was!

Gruß

Rico

Dad Pa
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40 Jahre lang Anfänger

von Dad Pa » 27.08.2011, 13:24

machen mich quasi zum Profi auf dem Gebiet :lol: . Den größten Fehler den man wohl machen kann ist die Inkonsequenz - die Sache immer wieder schleifen zu lassen. Dranbleiben, auch wenn's mal nicht so gut läuft.
Ein weiterer großer Fehler ist falsches Konkurrenzdenken! Wohl ein Fehler, den ich viele Jahre gemacht habe. Damals gab es in Ismaning, wo ich damals lebte, so 4 Bands, die alle mehr oder weniger miteinander konkurrierten und irgendwie miteinander verfeindet waren. Warum das so war, wusste eigentlich niemand so recht. Anstatt zusammen Musik zu machen und voneinander zu lernen, haben wir uns gegenseitig mit Mißgunst und Neid besudelt. So ein Unfug erweitert nicht gerade den Horizont.
Einen Tip möchte ich aber auch noch loswerden, den mir der damalige Bassist von Haindling mal ans Herz gelegt hat, den ich aber in seiner Konsequenz damals nicht so kapiert habe.
"Spiele das, was du kannst - übe das, was du nicht kannst." Wenn man was vorträgt, egal ob auf der Bühne, am Lagerfeuer oder bei der Familienfete, ist es sicherlich falsch, wenn man rumgurkt, halbe Lieder spielt und ständig danebengreift. Das demotiviert und kommt auch nicht gut an. Ebenso falsch ist es, wenn man seine Übungszeiten damit verbringt immer wieder das zu üben, was man schon kann. Freilich darf man das was man schon kann nicht aus den Augen verlieren und sollte auch immer mal geübt werden....aber weiter kommt man nur, wenn man sich ständig an neue Sachen ranwagt.

LG
Dad Pa
Glück kann man verdoppeln wenn man es mit jemand teilt.
(Albert Schweitzer)

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Rico
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von Rico » 27.08.2011, 15:05

Da sagst Du was... Den inneren Schweinehund zu überwinden und sich selbst in den A... zu treten, damit man was macht, ist manchmal ganz schön schwer! Egal, ob Instrument lernen oder was auch immer. Und die Sache mit der Spielerei und dem richtigen Üben dürfte wohl auch den meisten von uns bekannt vorkommen. Wenn es mal nicht so richtig klappen will, driftet man fix mal in "sinnloses Geklimper" ab... Lerneffekt nahezu null... :?

Gruß

Rico

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Äntn
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von Äntn » 27.08.2011, 19:11

Der absolut allergrößte Fehler, den man beim Gitarrespielen machen kann, ist es, "Nicht zu spielen". :D :)

Cidaq
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Wohnort: Nähe HH (Rote Rosen City) ratet wo es ist (grins)

von Cidaq » 27.08.2011, 19:38

Der größte Fehler ist: Kein Durchhaltevermögen. Wenn man z B die Akkorde schon kann und dann das Gefühl hat, einen Stillstand zu haben. Ich denke gerade dann sollte man weitermachen, vielleicht neue Techniken wie Solospiel, Zupfen etc. lernen, aber auf keinen Fall aufhören zu üben nach dem Motto"Ich weiß nicht, was ich üben soll". Es gibt eigentlich immer etwas, woran man arbeiten kann, da die Gitarre ein recht vielsa(e)itiges Instrument ist.
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Rico
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von Rico » 28.08.2011, 20:00

Der Blick über den Tellerrand kann sicher nicht schaden, denn andere Spieltechniken als die eine, die man kann oder gerade lernt, haben auch ihren Reiz. Wenn man mal im Netz (YouTube etc.) stöbert und sieht, was manche Leute mit ihren Gitarren so anstellen, kann man sich echt ein Auge holen!

Gruß

Rico

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mjchael
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von mjchael » 28.08.2011, 22:24

Den Merkspruch mit dem

Spiele was du kannst - Übe was du nicht kannst

habe ich übernommen. Es steht unter dem Kapitel
Mangelnde Wiederholungen:

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_T ... erholungen


Ohne Basics kein Rock'n'Roll
Habe ich bei Harmonielehre verachten untergebracht
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_T ... _verachten

Die Sache mit dem "Fan sein" habe ich bei "zuviel auf einmal Lernen" untergebracht
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_T ... mal_lernen

Gruß Mjchael

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Nightmare
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von Nightmare » 28.08.2011, 23:35

Ich weiß nicht, ob ich es schonmal geschrieben hab oder nicht. Also einer meiner Hauptfehler war auf jeden Fall "die Angst einen Fehler zu bemerken." Beispielsweise hab ich einige Zeit Internetseiten gemieden, wo ich Hinweise finden konnte, weil ich Angst hatte ich könnte auf einen Fehler hingewiesen werden und dann müsste ich wieder ewig rumprobieren bis ich das ausgebessert habe. Richtig wäre es gewesen sich möglichst viele Informationen einzuholen.
Letztendlich erwies sich das alles als nicht so schlimm und ich finde einer der besten Ratschläge, den man Anfängern geben kann ist, dass sie keine Angst haben sollen es sich falsch anzueignen, weil das im Grunde genommen kaum möglich bzw. überraschend einfach zu korrigieren ist. (Insofern war mein Fehler also vielleicht doch keiner^^)
Ein Beispiel: Paul Gilbert hat jahrelang keinen Wechselschlag beherrscht und immer alles mit Legato gespielt, weil er garnicht wusste dass es sowas gibt. Heute ist er wohl einer der besten "Wechselschläger" überhaupt.
Ich glaube sogar, dass es sowieso zum Scheitern verurteilt ist, die typischen Anfängerfehler zu vermeiden (also einige davon macht bestimmt jeder), sondern sie sind wichtiger Teil des Lernens. Die besten Gitarristen, sagen auch immer, dass sie am Anfang unsauber gespielt haben und nicht auf den Rhytmus geachtet haben und einfach wild drauf los.
Solange man immer dranbleibt wachsen sich die Irrtümer der Anfangszeit sowieso irgendwann heraus. Wichtig ist die Gitarre griffbereit zu halten und zu spielen und wenn es nur geklimper ist, ich finde übrigens nicht, dass der Lerneffekt dabei Null ist, wie oben gesagt wurde, man übt improvisation, hält die Finger fit, schult das Gehör und ein bisschen Technik und Koordination.

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Rico
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von Rico » 29.08.2011, 08:19

Ok, das mit dem Lerneffekt war eher auf den direkten Vergleich von Geklimper und dem konsequenten Lernen einer Lektion bezogen, dass man bei dieser halt nicht wirklich weiter kommt. Mit den anderen Sachen hast Du sicher recht, die sind ja auch nicht unwichtig. Was die Fehler betrifft, bin ich wirklich froh, möglichst viel darüber zu finden, um sie bei mir erkennen zu können und um zu verstehen, warum man etwas so macht und nicht anders. Mir hilft das unheimlich!

Gruß

Rico

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Nightmare
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von Nightmare » 29.08.2011, 10:44

Jap, die Frage ist aber auch: Was machst du eher? 1 Stunde konzentriert irgend ein Thema isoliert üben (was sicherlich effektiver ist aber oft vollkommen langweilig) oder 2-3 Stunden zum Spaß spielen? (wo das was du üben willst auch ein bisschen einbauen kannst)

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Ziffnab
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von Ziffnab » 29.08.2011, 11:43

Das denk ich ebenfalls, man muss auch daran spaß haben was man macht. Man bekommt die akkorde nicht in die finger wenn man nur 5 mins am tag gezwungen übt, sondern wenn man freiwillig und mit spaß stundenlang nen song der einem gefällt mit den akkorden spielt.
Das selbe gilt denke ich für alle techniken. Denn alle technicken werden ja auch in iwelchen liedern angewendet, da isses sinnvoll einfach die teile der lieder zu lernen.
Also ich denke man sollte themen nicht isoliert üben, außer man ist der Typ der auch 3 Stunden lang stumpf die Pentatonik hoch und runterspielen kann.

Dad Pa
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Ein Stück muß wachsen

von Dad Pa » 29.08.2011, 12:25

Irgendwann habe ich mich mal an "Landslide" von Fleedwood Mac herangewagt. Text und Cords geholt, Videos geguckt und gehört bis zum erbrechen. Bald kam ich an den Punkt, wo es nicht mehr weiterging. Vorallem an dem Zupfmuster bin ich gescheitert. Es klingt einfach nicht so wie das Original - nicht annähernd. Frust, Demotivation und Selbstzweifel haben sich breitgemacht.
Irgendwie ging es mir mit fast allen Songs so. Das Phänomen kannte ich schon aus meiner Garagenbandzeit. Wir haben einfach nicht geklungen wie das Original, trotz größter Anstrengungen. Das Gegenteil, von dem was wir wollten, trat ein. Die Stücke waren todgeübt, wurden langweilig und fad. Ein Fortschritt fand nicht statt.
Irgendwann, es ist noch gar nicht so lange her, hat es in meinem Kopf "Pling" gemacht und ich kam zu der Erkenntnis, daß es keinen Sinn macht einen Song imitieren zu wollen. Und vor allen Dingen - wer tut das schon? Wenn Paul Simon George Harrison's Here comes the sun spielt, klingt es ja auch nicht so wie von Harrison! Aber es klingt trotzdem saugut.
Lange Rede, kurzer Sinn: Seit ich nicht mehr versuche zu imitieren, sondern zu interpretieren, komme ich mit großen Schritten weiter.
"Landslide" habe ich mittlerweile drauf. In einer "eigenen" vorspieltauglichen Version.
LG
Glück kann man verdoppeln wenn man es mit jemand teilt.

(Albert Schweitzer)

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die70er
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von die70er » 23.09.2011, 16:47

Ich bin zwar noch ein Anfänger, aber mein jetzt schon passierter Fehler ist das Finger aufsetzen beim D.
Griffe abgeschaut, falsch gelernt und jetzt ist es schwer sich da wieder umzugewöhnen.

Sascha
... no Stress!

Jeder Superheld hat eine rothaarige Schönheit an seiner Seite! ... ich bin Ironman! ;)

rudolfo serrano
interessiert
Beiträge: 8
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Wohnort: auf erden

von rudolfo serrano » 23.09.2011, 18:35

Mein grösster Fehler war angefangen zu haben und mich immer nur oberflächlich mit dem Instrument (Theorie und Übungen) beschäftigt zu haben. Aber ich bin nun mal nicht sehr streng mit mir selbst und bin jetzt mehr LLL = LifeLongLearning, aber eher auf Basis LongLife ;)

Tiddle

von Tiddle » 12.01.2012, 07:18

Bin ja selber noch blutiger Anfänger, meine größten Fehler sind:

- zu schnell spielen (weil ich immer wieder vergesse mit Metronom zu spielen)
- mir keine Gedanken über meine Fehler zu machen
- ungeduldig zu sein (am liebsten würde ich alles gleichzeitig lernen)

Tiddle

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