Egal ob du Anfänger- oder Profi-Gitarrist bist. Bei uns bist du richtig!
E-Gitarre spielen lernen
Du spielst E-Gitarre oder willst E-Gitarre lernen?! Im
Gitarren Forum
werden deine Fragen dazu beantwortet.
Hier tauscht man sich untereinander aus und hilft sich gegenseitig.
Bevor man anfangen kann E-Gitarre zu spielen, benötigt man natürlich
erstmal eine E-Gitarre. Welches die richtige E-Gitarre für Anfänger
ist wird hier nicht diskutiert. Wenn Ihr also dazu eine Frage habt
oder eine Kaufberatung wollt, kann ich euch nur empfehlen, dass Ihr
Euch in unserem Forum anmeldet. Dort bekommt Ihr alle Informationen
und Tipps die Ihr benötigt.
Nachdem Ihr nun Euer Instrument vor Euch habt braucht ihr noch einen
Gitarrenverstärker. Dieser wird auch Amplifier kurz Amp genannt und
dient dazu das Signal eurer E-Gitarre zu verstärken. Ohne diese
Verstärkung hört Ihr nur den akustischen Klang der E-Gitarre.
Natürlich macht es auch Spaß diesen mal auszuprobieren. Auf Grund der
geringen Lautstärke ist dies jedoch lediglich zu Hause oder an
anderen ruhigen Plätzen möglich.
2. Das nötige Zubehör
Die E-Gitarre wird mit einem Gitarrenkabel mit dem Gitarrenverstärker
verbunden. In so genannten Starter Sets erhaltet ihr meist ein
komplettes Anfänger Set bestehend aus einer Kombination von E-
Gitarre, Gitarrenverstärker und Zubehör (Gitarrentasche,
Gitarrenkabel, Gitarrenseiten und Gitarrengurt). Auch eine
Kaufempfehlung für Gitarrenverstärker soll an dieser Stelle nicht
ausgesprochen werden, da es denn Rahmen dieses Workshops sprengen
würde. Auch in diesem Fall kann ich allen Interessierten empfehlen
euch im Forum anzumelden. Dort gibt es eine Rubrik über
Gitarrenverstärker und anderem Equipment. Alles wissenswerte erfahrt
ihr dort. Gerne könnt Ihr Eure Fragen stellen und bekommt schnell
eine fachkundige Antwort dazu.
Gitarren Solos spielen - Was ist die Pentatonik?
F - Moll Pentatonik (Pattern 1 - verschiebbar)
Die Abbildung zeigt das erste Pattern der f-moll Pentatonik. In
diesem Diagramm sind die Saiten Deiner E- Gitarre waagerecht
dargestellt. Die horizontalen Striche stellen die Bundstäbchen dar.
Die Schwarzhinterlegten Kreise geben den Grundton der aktuellen
Pentatonik an. Pentatonik, wegen der griechischen Zahl "Penta", die 5
bedeutet. D.h. , dass es sich bei der Pentatonik um eine Abfolge von
5 Tönen einer Tonleiter handelt, die sich mit folgenden Intervallen
(Tonabständen) zusammensetzt: der Grundton, die kleine Terz, die
Quarte, die Quinte und die kleine Septime. Wenn wir von einer
F-Molltonleiter ausgehen: f - g - as - b - c - des - es - f benutzen
wir also nur den 1, 3 ,4 ,5 , und den 7ten Ton. Die F-Mollpentatonik
besteht also aus folgenden 5 Tönen: f - as - b - c - es
Die Zahlen in den Kreisen stellen die verschiedenen Finger deiner
Greifhand dar. (1=Zeigefinger 2= Mittelfinger 3=Ringfinger und
4=kleiner Finger). Aus der Abbildung ist also folgendes zu erkennen.
An drei Stellen ist der Grundton f markiert (schwarz). Für das erste
Pattern der Mollpentatonik benötigen wir den ersten, dritten und
vierten Finger. Mehr zum Thema: Musiktheorie
Der erste Ton ist ein F, markiert mit einer Schwarzhinterlegten Eins
auf der E-Seite, dieser soll mit dem ersten, dem Zeigefinger
gegriffen werden. Um einen sauberen Ton zu bekommen ist es
erstrebenswert den Finger möglichst nah am Bundstäbchen zu
platzieren. Das untere Fingerglied deines Zeigefingers muss dabei
soweit angewinkelt werden, dass der Finger nun senkrecht auf der
Seite liegt. Die darunter liegende A-Seite darf hierbei nicht berührt
werden. Wenn Du den Ellenbogen Deiner rechten Hand etwas nach rechts
nimmst, kannst Du Deine Hand noch besser über den Seiten
positionieren. Auf diese Art und Weise kannst du die Finger direkt
über deinem Griffbrett "in Stellung bringen" , um lange Wege zu
vermeiden. Die vorderen Fingerkuppen tun am Anfang etwas weh, weil
sich dort noch Hornhaut bilden muss. Auch haben die Finger noch nicht
soviel Kraft, um die Seiten lange zu halten. Mit deinen täglichen
Übungen, wirst sich das allerdings bald ändern und Du wirst grinsen
über Lektionen wie diese ;-)
Gespielt werden jetzt 2 Töne auf jeder Seite. Auf der E-Seite das f
(Zeigefinger) und das as (kleine Finger). Auf der A-Seite das b
(Zeigefinger) und das c (Ringfinger) und schließlich auf der D-Seite
der fünfte Ton das es. Als nächster Ton käme jetzt wieder der
Schwarzhinterlegte Grundton.
Beim Üben gilt es stets immer zu beachten, dass man dies nicht zu
lange tut. Besonders wenn etwas weh tut, sollte man an einem anderen
Tag weiter machen, um die Finger nicht zu sehr zu strapazieren. Im
Laufe der Zeit werden diese sich an alle Bewegungen und Abläufe
gewöhnen. Außerdem gilt: Lieber jeden Tag ein bisschen (und sind es
nur 15 Minuten) als hin und wieder mal. Achte darauf das Du nicht zu
lange an einem Tag übst. Auch wenn Du eifrig und motiviert bist tust
Du Dir und deinen Fingern keinen Gefallen, wenn Du am Anfang 4
Stunden an der Gitarre sitzt. Also lieber regelmäßiges Training.
Versuche zunächst beim f beginnend (tiefe E-Seite) die ersten 5 Töne
der Mollpentatonik zu spielen. Versuche jeden Ton möglichst gleich
stark anzuschlagen, so dass Du eine gleich bleibende Lautstärke
erzielst. D.h. alle Töne sollen sich von Ihrer Lautstärke und Dauer
möglichst gleich anhören. Fange langsam an. Bereite die Finger so
vor, dass du den Finger der als nächstes benötigt wird, bereits etwas
in Position über der Seite bringst. Im Laufe der Zeit wird sich
dieser Prozess dann automatisieren. So ist es möglich später einmal
mit einem hohen Tempo zu spielen.
Du spielst jetzt also die Pentatonik von der tiefen e hoch zur hohen
e Seite indem Du gleichmäßig nacheinander 2 Töne auf jeweils einer
Seite anschlägst. Wenn Du mit dem kleinen Finger auf der hohen
E-Seite angekommen bist spiele die Töne wieder zurück. D.h. das Du
nachdem Du mit dem kleinen Finger das as auf hohen e-Seite erreicht
hast, wieder mit dem ersten Finger das f auf der selben Seite
anschlägst. Auf diese Art und Weise wird die Pentatonik rauf und
wieder runtergespielt.
Das tolle daran: Die Pentatonik kann man verschieben. Der erste Ton
auf der E-Seite gibt jeweils den Grundton der jeweiligen Pentatonik
an. D.h. wenn ich im 5 Bund auf der E-Seite beginne erhalte ich die
A-Mollpentatonik, wenn ich dies im 3.Bund tue, starte ich bei G und
erhalte die G-Mollpentatonik. Die Form (also das geometrische Muster-
siehe Abbildung) bleibst dabei immer gleich. Wenn Du Dir das erste
(von 5) Pattern der Mollpentatonik eingeprägt hast, kannst Du dieses
also auch in allen anderen Tonarten spielen. Du musst es nur soweit
verschieben bist Du auf der tiefen E-Seite, den gewünschten Grundton
hast.
Was ist noch toll daran: Du kannst mit der Mollpentatonik zu der
jeweiligen Molltonart spielen. D.h. wenn z.B. ein Am (A-Moll)
gespielt wird, kannst du mit der Mollpentatonik dazu spielen (solieren).
Das selbe gilt auch für deren Paralleltonart. Für Am ist die
Paralleltonart C-Dur. D.h. das C-Dur genau die gleichen Töne wie Am
verwendet. C-Dur beginnt lediglich auf einem anderen Grundton. Die
Paralleltonart bestimmst Du, indem du die kleine Terz also den
dritten Ton einer Molltonleiter bestimmst. Dieser Ton ist der
Grundton der Durtonleiter. Du kannst also auch die Am Pentatonik
verwenden, wenn Du über einen C-Dur Akkord spielen möchtest. Wenn Du
jetzt schnell in eine andere Tonart wechseln musst (möchtest),
brauchst Du das Pattern nur soweit verschieben bist Du den
gewünschten Ton auf der E-Seite hast. Von diesem Grundton aus kannst
Du jetzt die Pentatonik spielen. (natürlich kannst und solltest Du
die Töne auch frei variieren, um kleine melodische Abfolgungen zu
entwickeln)
Beispiel:
A-Moll: a - h - c - d - e -f - g - a
(der dritte Ton, also die kl. Terz deiner Molltonleiter ist der
Grundton der parallelen Durtonleiter C)